• Schauspieler Heino Ferch hat gemischte Erinnerungen an Weihnachten
  • Das hatte auch damit zu tun, dass sein Vater häufig nicht da war
  • Wofür er ihm dennoch dankbar ist, verrät er hier

Markant und eindringlich: Heino Ferch ist seit fast 40 Jahren im Einsatz vor der Kamera und gehört zur ersten Riege deutscher Schauspieler. In der Krimikomödie „Dahlmanns letzte Bescherung“ (22. Dezember, ZDF, 20.15 Uhr) erlebt der Schauspieler ein Alptraum-Weihnachten. Zum Glück blieb der 62-Jährige privat von solchen Erlebnissen verschont, auch wenn er selbst schon schlechte Fest-Erfahrungen gesammelt hat.

Wie ist Ihr Verhältnis zu Weihnachtsfeiern?

Heino Ferch: Ich feiere gerne in großer Runde, und das auch kultiviert. Zum Glück läuft es bei normalen Weihnachtsfesten nicht so wie bei uns im Film, wo wir einen Todesfall haben, der ein bisschen an Agatha Christie erinnert. Ich mag es, wenn alle auf einmal zusammenkommen und die Zeit für ein paar Tage angehalten wird. Aber es liegt dabei auch Druck auf dem Kessel, weil sich alle gut zuhören und sich aufeinander einstellen und Rücksicht nehmen müssen. Schließlich ist mit Weihnachten der Anspruch verbunden, wunderschöne, harmonische Stunden zu verbringen.