Eine Kreuzfahrt in die Karibik endete am Wochenende tragisch: Eine 18-jährige Passagierin ist während der Reise auf dem US-Kreuzfahrtschiff Carnival Horizon ums Leben gekommen. Nach der Rückkehr des Schiffs in den Hafen von Miami am Samstag übernahm das FBI die Ermittlungen.

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Laut dem US-Sender ABC News handelt es sich bei der Verstorbenen um die Schülerin Anna Kepner aus Titusville, Florida. Details zu den Umständen ihres Todes wurden bislang nicht veröffentlicht.
Die Reederei Carnival Cruise Line bestätigte den Todesfall und teilte in einer Erklärung mit: „Unser Fokus liegt darauf, die Familie unseres Gastes zu unterstützen und mit den Ermittlungsbehörden zusammenzuarbeiten.“
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Ermittlungen nach Rückkehr in Miami
Das Kreuzfahrtschiff war acht Tage lang auf einer Route durch die westliche Karibik unterwegs, mit Stationen unter anderem in Jamaika, auf den Cayman Islands und in Cozumel. Nach Angaben von Passagieren soll sich der Vorfall gegen Ende der Reise ereignet haben. Einige berichteten in sozialen Netzwerken von einer Durchsage über einen medizinischen Notfall an Bord.
Als die Carnival Horizon am Samstagmorgen in Miami einlief, wurden die Reisenden laut US-Medien gebeten, ihre Kabinen früher als vorgesehen zu verlassen. In einer Nachricht an die Passagiere hieß es demnach, dass Ermittlungsbeamte das Schiff betreten und in bestimmten Bereichen Untersuchungen durchführen würden.
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Ein Sprecher des FBI bestätigte den Einsatz an Bord, wollte sich mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen jedoch nicht zu Einzelheiten äußern.
Familie erinnert an engagierte Schülerin
Annas Familie beschrieb die 18-Jährige gegenüber dem US-Sender ABC News als fröhlich, hilfsbereit und zielstrebig. Sie habe kurz vor ihrem Schulabschluss gestanden und plante eine Karriere beim US-Militär. In ihrer Freizeit engagierte sie sich ehrenamtlich in der Nachbarschaft und half regelmäßig in der Seniorenanlage ihrer Großeltern.
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Todesfälle auf See
Das FBI wird in den USA grundsätzlich eingeschaltet, wenn ein Todesfall auf einem Kreuzfahrtschiff mit US-Bezug gemeldet wird. Hintergrund ist das „Cruise Vessel Security and Safety Act“, das unter anderem vorschreibt, dass bestimmte Vorfälle – darunter Todesfälle, mutmaßliche Verbrechen und Vermisstenfälle – an das FBI gemeldet werden müssen.
Die Ermittlungen auf See gelten als besonders anspruchsvoll, da Schiffe oft unter ausländischer Flagge fahren und Tatorte sich auf internationalem Gewässer befinden.
„Lebensfroher und hilfsbereiter Mensch“
Die Carnival Horizon wurde 2018 in Dienst gestellt und zählt zur Vista-Klasse der Reederei. Sie bietet Platz für rund 4.000 Gäste und ist regelmäßig auf Routen von Miami aus in der Karibik unterwegs. Nach dem Vorfall wurde der Fahrplan laut Carnival Cruise Line fortgesetzt.
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Die Familie der Verstorbenen bittet derweil um Zurückhaltung. Sie wolle Anna vor allem als „lebensfrohen und hilfsbereiten Menschen“ in Erinnerung behalten.








