Die Nacht des Grauens steht vor der Tür – am 31. Oktober wird es wieder Zeit für Kürbisse, Kostüme und jede Menge Nervenkitzel. Wer lieber vor dem Bildschirm zittert, als sich durch dunkle Straßen zu gruseln, findet hier die passende Auswahl: Von spannenden Psychospielen bis zum blutigen Slasher ist alles dabei. Klassiker, Kultfilme und moderne Schocker – diese Filme machen Halloween perfekt.

„The Rocky Horror Picture Show“ von Jim Sharman (1975, FSK: ab 12 Jahren)

Schräge Wissenschaftler, eine bizarre Burg und jede Menge Musik: Der Kultfilm feiert sexuelle Freiheit und skurrilen Humor. Kein klassischer Horror, aber ein Halloween-Ritual, das sich über Generationen gehalten hat – Mitsingen und verkleiden ausdrücklich erwünscht.

„Halloween – Die Nacht des Grauens“ von John Carpenter (1978, FSK: ab 16 Jahren)

Der Halloween-Klassiker: Michael Myers ermordet als Sechsjähriger seine Schwester und kommt in eine psychiatrische Klinik. Fünfzehn Jahre später entkommt er und kehrt an Halloween zurück. Myers’ weiße Maske spiegelt die Leere eines Täters wider, während leere Straßen und lange Einstellungen die Spannung wie ein unsichtbares Band durch jede Szene ziehen.

Mike Myers im Film „Halloween“ (1978)
Mike Myers (hier: Nick Castle) treibt in den Filmen der „Halloween“-Reihe sein Unwesen. © picture alliance / Collection Christophel | NZ

„Shining“ von Stanley Kubrick (1980, FSK: ab 16 Jahren)

Isolation, Wahnsinn, übernatürliche Elemente: Jack Torrance zieht als Hausmeister ins abgelegene Overlook Hotel. Langsam verliert er den Verstand, während sein Sohn Danny dunkle Visionen hat. Kubricks Kameraarbeit, die unheimlichen Hotelflure und die ikonische Performance von Jack Nicholson machen den Film zum psychologischen Horror-Meilenstein.

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„Nightmare on Elm Street – Mörderische Träume“ von Wes Craven (1984, FSK: ab 16 Jahren)

Schlafen wird zum Albtraum: Freddy Krueger, ein Serienmörder mit Klingenhandschuh, greift seine Opfer in deren Träumen an – und niemand ist vor ihm sicher. Cravens Horror-Klassiker verbindet blutige Schockmomente mit unvergesslichen Albtraumsequenzen. Freddy wurde so zur Kultfigur des Slasher-Genres und prägte Horrorfilme der kommenden Generationen.

Freunde schauen gemeinsam auf einem Sofa Filme
Wer sich an Halloween lieber zu Hause gruseln möchte, kann auf eine große Auswahl an Filmen zurückgreifen.© iStock | FG Trade

„The Ring“ von Gore Verbinski (2002, FSK: ab 16 Jahren)

Eine mysteriöse Videokassette sorgt dafür, dass wer sie ansieht, sieben Tage später stirbt. Das US-Remake des japanischen Horrorklassikers „Ringu“ kombiniert Jump Scares mit einer unheimlichen Stimmung und zieht die Zuschauer in einen Strudel aus Angst und Spannung – perfekte Gänsehaut für Halloween-Abende.

„Donnie Darko“ von Richard Kelly (2001, FSK: ab 16 Jahren)

Zu Halloween beginnt Donnie Darko, ein Teenager mit psychischen Problemen, merkwürdige Visionen eines riesigen, unheimlichen Hasenkostüms zu erleben, das ihm das Ende der Welt prophezeit. Der Kultfilm vereint Mystery, Science-Fiction und psychologischen Horror zu einem verstörend faszinierenden Erlebnis.

„5 Zimmer Küche Sarg“ von Taika Waititi und Jemaine Clement (2014, FSK: ab 12 Jahren)

Die Mockumentary zeigt eine uralte Vampir-WG in Staten Island, deren antiquierte Lebensweise immer wieder mit der modernen Welt kollidiert. Zwischen all den gruseligen Filmen ist die Kreation des neuseeländischen Duos Jemaine Clement und Taika Waititi ein herrlich skurriler, lustiger Zwischenschub – voller schwarzem Humor und absurden Situationen.

„It Follows“ von David Robert Mitchell (2015, FSK: ab 16 Jahren)

Ein Fluch, der sich über Sex überträgt, und ein Wesen, das einen unaufhaltsam verfolgt – egal, wohin man läuft. Mitchells Horror lebt von der träumerischen Atmosphäre, dem synthlastigen Soundtrack und der unaufhörlichen Bedrohung. Ein subtiler, intelligenter Horrorfilm, der lange nachwirkt.

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„Conjuring – Die Heimsuchung“ von James Wan (2013, FSK: ab 16 Jahren)

Ein altes Farmhaus in Rhode Island in den USA, die Familie Perron zieht ein – und wird von unheimlichen Erscheinungen terrorisiert: Türen schlagen, Gegenstände bewegen sich von selbst. Paranormale Ermittler kommen hinzu – und geraten selbst in die Spirale des Unheimlichen. Der Film vereint klassischen Haunted-House-Horror mit moderner, psychologischer Spannung.

„Get Out“ von Jordan Peele (2017, FSK: ab 16 Jahren)

Ein Wochenende bei den Schwiegereltern verwandelt sich für Chris in einen Alptraum: Seltsame Ereignisse enthüllen eine düstere Wahrheit. Jordan Peele verbindet beklemmenden Horror mit scharfer Gesellschaftskritik und legte damit den Grundstein für das moderne „Black Horror Cinema“.

„Es“ von Andy Muschietti (2017, FSK: ab 16 Jahren)

Derry ist eine scheinbar ruhige Kleinstadt – bis dort Kinder spurlos verschwinden. Als Georgie einem Ballon in die Kanalisation folgt, begegnet er Pennywise, dem dämonischen Clown. Ein packender Mix aus Kindheitsängsten, Coming-of-Age-Drama und Monsterhorror. Stephen Kings Bestseller wurde 2017 zum Kinohit: Pennywise (Bill Skarsgård) machte Clowns endgültig wieder furchterregend.

„Hereditary – Das Vermächtnis“ von Ari Aster (2018, FSK: ab 16 Jahren)

Trauer, Geheimnisse und ein düsteres Erbe: Nach dem Tod ihrer Mutter entdeckt Annie (Toni Collette) dunkle Geheimnisse ihrer Familie. Aster entfaltet einen Horrorfilm, der sich nicht nur auf Schockeffekte stützt, sondern tief in die Psyche der Charaktere eindringt. Collette liefert eine der intensivsten Horror-Performances der letzten Jahre.

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„Nosferatu“ von Robert Eggers (2024, FSK: ab 16 Jahren)

Der Amerikaner lässt Graf Orlok in seiner Neuauflage des Klassikers von Friedrich Wilhelm Murnau (1922) wiederauferstehen. Bill Skarsgård verleiht dem Vampir fesselnde Intensität. Historische Detailtreue, unheimliche Atmosphäre und psychologischer Tiefgang verbinden Filmgeschichte mit modernem Horror.

„Blood & Sinners“ von Ryan Coogler (2025, FSK: ab 16 Jahren)

Mississippi, 1932: Zwei afroamerikanische Brüder eröffnen ein Juke Joint – doch die wahre Bedrohung kommt aus der Dunkelheit. Hillbilly-Vampire, coole Jazzmusik und Rassismuskritik machen „Blood & Sinners“ zu einem Film mit Kultpotenzial.

mit dpa