Jane Goodall hat bei ihrem letzten öffentlichen Auftritt deutliche Kritik an Donald Trump und anderen Machthabern geübt. Im März dieses Jahres gab sie ein Interview für Netflix – in dem Wissen, dass es erst nach ihrem Tod ausgestrahlt werden würde. Der Streamingdienst hat das Interview nun veröffentlicht.

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Die Schimpansenforscherin findet darin klare Worte für einige der mächtigsten Staats- und Regierungschefs der Welt – darunter Donald Trump, Wladimir Putin, Xi Jinping und Benjamin Netanjahu. „Setzt sie alle in eines von Elon Musks Raumschiffen und schickt sie fort“ , sagt sie.
Diese Prominenten sind 2025 gestorben
Das Interview wurde von Emmy-Preisträger Brad Falchuk, bekannt aus „American Horror Story“ und „Glee“, in einem leeren Studio mit ferngesteuerten Kameras geführt. Es ist Teil der neuen Netflix-Dokumentarreihe „Famous Last Words“. In der Serie kommen einige der einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt zu Wort. Sie sprechen über ihr Lebenswerk und ihre letzten Gedanken – im Wissen, dass die Aufnahmen erst nach ihrem Tod veröffentlicht werden. Goodall blickt auf ihr außergewöhnliches Leben zurück und erzählt einige bisher noch nie gehörte Geschichten.
Jane Goodall: Eine bewegende Botschaft an die Menschen
Die Forscherin richtet sich mit einer bewegenden Botschaft an die Zuschauer. „Jeder Mensch ist hier aus einem bestimmten Grund“, appeliert Goodall. Sie ermutigt dazu, Verantwortung zu übernehmen, denn „auch kleine Handlungen können große Veränderungen bewirken.“ Gleichzeitig betont die UN-Friedensbotschafterin ihre tiefe Verbundenheit mit der Natur und die dringende Notwendigkeit, die Umwelt für zukünftige Generationen zu schützen. „Verliert nicht die Hoffnung“, mahnt sie.
Die britische Verhaltensforscherin Dr. Jane Goodall widmete ihr Leben dem Schutz von Tieren und der Natur. Bereits im Alter von 26 Jahren reiste sie nach Tansania, um mit der Erforschung wild lebender Schimpansen zu beginnen. Mit ihrer Arbeit prägte sie nachhaltig das Verständnis für Primaten und deren Beziehung zum Menschen.
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