• Der erste Supermond des Jahres: Wann erreicht er seinen Höhepunkt?
  • Wie wirkt sich das astronomische Ereignis auf Ebbe & Flut?
  • Gleichzeitig finden Sternschnuppen statt: Wann sind sie zu sehen?

Zwar ist der Supermond inzwischen vergangen, doch der Nachthimmel hat diese Woche trotzdem einiges zu bieten: Der Meteorstrom der Draconiden, auch Giacobiniden genannt, sorgt für faszinierende Sternschnuppennächte – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit.

Erster Supermond des Jahres

Am Montagabend hatte sich der erste Supermond des Jahres gezeigt. Dabei stand der Vollmond der Erde besonders nahe, rund 361.000 Kilometer trennten beide Himmelskörper. Laut der US-Raumfahrtorganisation NASA erschien der Mond dadurch bis zu 14 Prozent größer und 30 Prozent heller als der kleinste Vollmond des Jahres.

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Seinen Höhepunkt erreichte das Ereignis am 7. Oktober gegen 5.47 Uhr, als der Mond in die Vollmondphase eintrat. Der Oktober-Vollmond wird traditionell Ernte- oder Jägermond genannt – eine Bezeichnung aus Zeiten, in denen das helle Mondlicht für Feldarbeit oder Jagd nach Sonnenuntergang genutzt wurde.

Durch die geringere Distanz zur Erde können auch die Gezeiten leicht verstärkt ausfallen, der Unterschied zwischen Ebbe und Flut ist dann etwas größer.

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Sternschnuppen der Giacobiniden

Parallel dazu ist in den kommenden Nächten der Meteorstrom der Giacobiniden zu sehen, der auf den Kometen 21P/Giacobini-Zinner zurückgeht. Die Aktivitätsphase reicht von 6. bis 10. Oktober, mit besten Beobachtungschancen in den frühen Abendstunden.

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Auch wenn zwei Himmelsereignisse gleichzeitig stattfinden, wird der Supermond die Sicht auf viele Sternschnuppen einschränken. Das starke Mondlicht überstrahlt schwächere Meteore, ein Effekt, der die Beobachtung erschwert.

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Eingeschränkte Sicht auf das Himmelsspektakel

Hinzu kommt, dass das Wetter in Deutschland laut Deutschem Wetterdienst (DWD) nur bedingt mitspielt. Für Montag und die Nacht zum Dienstag waren wechselnd bis stark bewölkte Bedingungen erwartet. Auch heute und morgen soll der Himmel überwiegend bedeckt bleiben.

Auch wenn der Vollmond heute Morgen am Himmel verschwunden ist, lohnt sich ein Blick nach oben: Mit etwas Glück können Sie noch einzelne Sternschnuppen entdecken. Und für alle, die diesmal leer ausgehen: Der nächste Supermond folgt bereits am 5. November, dann der Erde noch ein Stück näher – auf rund 357.000 Kilometer.