Der Wetterwechsel werde durch kompakte Bewölkung mit schauerartigen Regenfällen im Westen deutlich, die sich im Tagesverlauf langsam in Richtung Landesmitte voran arbeiteten, erklärt Meteorologe Oliver Reuter vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. „Vor allem nachmittags und abends können dann im Westen bereits erste kräftige Gewitter auftreten, die von unwetterartigem Starkregen begleitet sein können.“

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Auch in der Nacht und bis Dienstagvormittag könne es im Südwesten und Westen teils gewittrigen Starkregen mit Unwettergefahr geben. Besonders betroffen könnte auch das Ahrtal sein. Die Region wurde 2021 von einem verheerenden Unwetter getroffen. Mehrere Orte wurden überflutet, Häuser zerstört, Menschen starben. Der Landkreis Ahrweiler hat bereits eine Warnung für die Nacht zum Dienstag herausgegeben, es werden Niederschläge von 30 bis 50 Litern pro Quadratmeter erwartet. Punktuell könne auch noch mehr Regen fallen, insbesondere in Kombination mit Gewittern.

In der Nacht zum Dienstag besteht laut DWD vor allem entlang und westlich des Rheins eine erhöhte Starkregengefahr, lokal sind Unwetter wahrscheinlich.

So sah es damals kurz nach der Flut im Ahrtal aus. (Archivbild)
So sah es damals kurz nach der Flut im Ahrtal aus. (Archivbild)© dpa | Boris Roessler

Am Dienstag zeigen sich vom Westen über die Mitte bis in den Süden viele Wolken. Dabei fällt ein teils schauerartiger oder gewittriger Regen, der sich langsam nordostwärts verlagert. Im Westen seien zunächst lokal unwetterartige Regensummen nicht ganz ausgeschlossen, hieß es. Am Nachmittag und am Abend seien dann entlang der Elbe einzelne Gewitter mit Starkregen wahrscheinlich. Von Vorpommern bis zur Oberlausitz bleibt es laut DWD meist noch gering bewölkt oder sonnig und trocken. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 17 und 25 Grad. 

dpa/fmg