Die US-Küstenwache hat eine Rekordmenge an Drogen entladen: Gemeinsam mit internationalen Partnern hat sie laut einer Mitteilung bei insgesamt 19 Einsätzen in den vergangenen drei Monaten mehr als 34 Tonnen Drogen beschlagnahmt. Davon rund 28 Tonnen Kokain und rund sechs Tonnen Marihuana – insgesamt hatten sie einen Straßenverkaufswert von 473 Millionen US-Dollar. Die Drogen wurden am Montag in einem Hafen in der Nähe von Miami im US-Bundesstaat Florida entladen.

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Konteradmiral Adam Chamie betonte, wie bedeutsam die Beschlagnahmung solcher großen Mengen an Drogen sei: Die potenziellen 23 Millionen tödlichen Dosen Kokain, die von der US-Küstenwache und Partnern beschlagnahmt wurden, hätten für eine tödliche Überdosis der gesamten Bevölkerung Floridas gereicht.

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34 mutmaßliche Drogenhändler festgenommen

Das unterstreicht ihm zufolge, welche Bedrohung vom transnationalen Drogenhandel für die USA ausgeht und wie wichtig die Einsätze der Küstenwache zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität sind.

Die Ware war der Küstenwache zufolge im Sommer bei zahlreichen Einsätzen im Pazifik und dem karibischen Meer konfisziert worden, worüber ein Großteil von geschmuggelten Drogen in die USA gelangt. Im Rahmen der Einsätze wurden elf Schnellboote gekapert und 34 mutmaßliche Drogenhändler festgenommen.

jst/dpa