In der Schweiz hat am Montag die Erde gebebt: Wie der Erdbebendienst in Zürich mitteilte, wurde in Mürren eine Erschütterung der Stärke 4,2 gemessen. Das Bergdorf liegt südlich des Thunersees im Kanton Bern. Es ereignete sich demnach um 12.52 Uhr in einer Tiefe von rund 300 Metern. Verschiedene Schweizer Medien zitieren den Dienst, dass das Beben im ganzen Alpenland zu spüren gewesen sei. Pro Tag werden in der Schweiz mehrere Erdbeben gemessen, selten aber mit einer Stärke über 4.

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Von Schäden oder gar Verletzten ist bislang nichts bekannt. „Erst gab es einen lauten Knall, dann hat es recht geschüttelt“, zitiert die Schweizer Zeitung „Blick“ einen Lesereporter. „Es war wie eine Explosion.“ Demnach habe bereits vor einer Woche in dem Alpendorf die Erde gebebt, wobei die Stärke von 2,3 deutlich niedriger war.

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Schweiz: Epizentrum unweit des verschütteten Bergdorfs Blatten

Das Epizentrum lag rund 80 Straßenkilometer von der Gemeinde Blatten entfernt, die Ende Mai von einem gewaltigen Bergsturz begraben wurde. Dank des Frühwarnsystems konnten sich damals fast alle Bewohner rechtzeitig in Sicherheit bringen. Ein Schafsbauer wurde damals verschüttet. Seine Leiche wurde Wochen später unter den Geröllmassen entdeckt.

daw