Es war ein Konzert-Besuch mit Folgen: Bei dem Coldplay-Auftritt in der US-Ostküstenstadt Boston in dieser Woche wird ein augenscheinlich vertrautes Paar in inniger Umarmung von der „Kiss Cam“ eingefangen. Die Szene kann von einem riesigen Publikum live mitverfolgt werden. Es dauert nicht lange, da gelangt der Clip in die sozialen Medien. Das Problem für die Kuschelnden: Beide sind eigentlich mit anderen Partnern liiert. Der Mann ist ein bekannter CEO einer US-Tech-Firma.

CEO beim Fremdgehen erwischt?

Bei dem sich umarmenden Paar soll es sich um den Astronomer-Chef Andy Byron und seine Arbeitskollegin Kristin Cabot handeln. Ein Video, das die verfängliche Szene zeigt, wurde mehrfach in den sozialen Medien geteilt. Deutlich zu erkennen: der Erwischt-Moment. Während Cabot ihre Hände vors Gesicht schlägt und sich wegdreht, taucht Byron sogar ab und versucht so, der Kamera zu entkommen. Doch zu spät. Die Szene ist bereits im Kasten.

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von X, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Internetnutzer wittern hier eine Affäre, einen Betrug an den jeweiligen Ehepartnern und sparen nicht an Kritik. Außerdem kursiert ein Schreiben, das von Byron stammen soll. Darin bezieht er Stellung zu den Vorkommnissen. Und gibt dem Veranstalter eine Mitschuld daran, dass seine mögliche Affäre herauskam.

CEO Byron entschuldigt sich bei Frau und Familie

Byron bezeichnet den augenscheinlichen Betrug – bestätigt wird eine Affäre durch ihn nicht öffentlich – als einen „zutiefst persönlichen Fehler“. Er entschuldigt sich daraufhin bei seiner Frau, seiner Familie und seinem Team bei Astronomer.

Auch interessant

„Dies ist nicht, wer ich sein möchte“, heißt es in dem Schreiben weiter. Byron teilt außerdem gegen die Veranstalter aus. Denn ein „privater Moment“ sei ohne seine Zustimmung öffentlich gemacht worden. Er hoffe, alle Beteiligten würden sich mehr Gedanken über die Konsequenzen machen. Byrons Ehefrau soll inzwischen ihren Nachnamen aus ihrem Facebook-Profil entfernt haben.