Der wegen Betrugsvorwürfen inhaftierte Schauspieler Jimi Blue Ochsenknecht muss sich nach seiner Auslieferung nach Österreich wohl auf zwei weitere Klagen gefasst machen. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, soll Ochsenknecht nicht nur einem Tiroler Hotel fast 14.000 Euro schulden, sondern zwei Grazer Gastronomen weitere 1900 Euro.

Jeden 2. Sonntag
Ein FUNKE Liebe
Alle zwei Wochen sonntags: Antworten auf Beziehungsfragen – ehrlich, nah und alltagstauglich.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Die Grazer Staatsanwaltschaft bestätigte ein Verfahren gegen Ochsenknecht wegen Betrugs, das aber wegen Verjährung inzwischen eingestellt worden sei. „Er soll im März 2022 im Vorfeld der Hochzeit seiner Schwester mit Freunden in zwei Lokalen Speisen und Getränke in einem Gesamtwert von 1900 Euro konsumiert haben“, sagt Staatsanwalt Christian Kroschl gegenüber „Bild“.
Demnach soll Ochsenknecht den Betreibern gesagt haben, dass er weder über Bargeld noch über eine Kreditkarte verfüge und deshalb um Zusendung einer Rechnung gebeten haben. Bezahlt habe er diese dann allerdings nicht.
Auch interessant
Wegen schweren Betruges: Ochsenknecht droht Haftstrafe von bis zu drei Jahren
Aufgrund eines gegen ihn verhängten europäischen Haftbefehls war Ochsenknecht am 25. Juni am Hamburger Flughafen festgenommen worden. Inzwischen hat das Hanseatische Oberlandesgericht seiner Auslieferung nach Österreich stattgegeben. Mit Stationen unter anderem in Hannover und Hessen ist er derzeit auf dem Weg nach Innsbruck.
Auch wenn seine Ex-Freundin Yeliz Koc die Schulden bei dem Hotel inzwischen beglichen hat, droht dem Schauspieler wegen schweren Betruges weiterhin eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren.
jst/FMG





