Der Zugverkehr in Norddeutschland ist zu Betriebsbeginn ohne größere Probleme angelaufen. Zum Teil komme es noch zu Folgeverspätungen, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Dabei seien nur einzelne Fahrten und keine spezifischen Strecken betroffen. Man sei zuversichtlich, dass sich der Zugverkehr im Laufe des Tages wieder komplett normalisiere.

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Am Dienstag war der Bahnverkehr in Norddeutschland durch eine Oberleitungsstörung, eine Bombenentschärfung in Osnabrück und Böschungsbrände in Hamburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt stark eingeschränkt gewesen. Es hatte Verspätungen und Zugumleitungen gegeben. Inzwischen sind die unterschiedlichen Störungen jedoch alle behoben worden, wie die Deutsche Bahn am späten Dienstagabend mitteilte.
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Auch am Mittwoch Zugausfälle möglich
Doch die Bahn warnt: Im Regionalverkehr in Nordrhein-Westfalen müssen sich Reisende auch am Mittwoch auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen. Aufgrund hoher Temperaturen gebe es auf zahlreichen Linien Beeinträchtigungen, teilten etwa die Eisenbahnunternehmen Eurobahn und Nationalexpress mit. So könnte es etwa erneut zu Böschungsbränden kommen.
Laut dem Informationsportal Zuginfo.nrw sind mehr als 30 Regionalexpress- und Regionalbahnlinien betroffen. Noch bis Mittwochabend sei damit zu rechnen, dass Züge ganz oder teilweise ausfallen, hieß es.
Klimaanlage kaputt: Menschen mussten in Niedersachsen aus liegengebliebenen Zug befreit werden
Schon am Dienstag hatten 48 Fahrgäste der Nordwestbahn in Niedersachsen die große Hitze zu spüren bekommen. Ihr Zug war wegen eines technischen Defekts auf einer Eisenbahnbrücke zwischen Berne und Elsfleth in der Wesermarsch zum Stehen gekommen, teilte ein Bundespolizeisprecher mit. Demnach habe auch die Klimaanlage auch nur noch eingeschränkt funktioniert, sodass es für die Passagiere schnell heiß wurde.
Einige hätten deswegen den Notruf gewählt, woraufhin Polizei, neun Rettungswagen und vier Notärzte anrückten und die Fahrgäste aus dem Zug befreiten. Fünf Menschen wurden den Angaben zufolge vom Rettungsdienst wegen Kreislaufproblemen und Dehydrierung behandelt. Ein 14- und ein 15-Jähriger wurden deshalb in ein Krankenhaus gebracht. Die Nordwestbahn wollte sich zu dem Vorfall nicht äußern.
jst/dpa





