In Schottland hat ein Spaziergänger an einem beliebten Badestrand einen grausigen Fund gemacht. Zwischen Seetang entdeckte er am Morgen ein abgetrenntes Bein – das noch Socke und Schuh trug. Das berichtete der Zeuge gegenüber der „Scottish Sun“. Demnach habe das angeschwemmte Bein nur noch aus Knochen bestanden.

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Wie britische Medien berichten, habe sich der Fund bereits vor gut zwei Wochen in der Grafschaft Ayrshire im Südwesten Schottlands ereignet habe. Seitdem versucht die Polizei zu ermitteln, zu wem das Bein gehört. Dabei sei noch nicht einmal bekannt, wie lange es im Wasser war, ob es gewaltsam abgetrennt wurde und ob es sich bei der Person um eine Frau oder einen Mann handelt.
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Fund weckt Erinnerungen an alten Mordfall
Für Spekulationen sorgte laut der „Scottish Sun“, dass am selben Tag wie die Entdeckung ein Passagier von einer schottischen Fähre fiel und seitdem als vermisst gilt. Doch weil das Bein nur noch aus Knochen besteht, ist zu bezweifeln, dass der Vorfall etwas mit dem Bein zu tun haben könnte.
Laut der britischen Tageszeitung „Daily Mirror“ wecke der Fall Erinnerungen an einen alten Mordfall aus der gleichen Grafschaft. Im Jahr 1999 lockte William Beggs einen 18-Jährigen in sein Haus, wo er ihn tötete und zerstückelte. Die Leichenteile versenkte er im Loch Lomon, den Kopf an anderer Stelle im Meer. Nach der Entdeckung der Körperteile wurde der Kopf Wochen später an einen Strand gespült. In der Presse wurde Beggs als „Limbs in the Loch killer“ (frei übersetzt: „Gliedmaßen-im-Loch-Killer“) bekannt.
Bereits in den 1980er-Jahren war Beggs wegen eines früheren Mordes verurteilt worden, jedoch später aus rechtlichen Gründen freigelassen worden. 2001 wurde er für den Mord an dem jungen Mann erneut zu lebenslanger Haft verurteilt, wobei eine Mindesthaftdauer von 20 Jahren festgelegt wurde. Wie die „BBC“ berichtet, wurde 2023 Beggs Antrag auf eine vorzeitige Haftentlassung auf Bewährung abgelehnt.






