In Kalifornien sind bei dem Absturz eines Kleinflugzeugs vor der Küste San Diegos vermutlich alle sechs Passagiere ums Leben gekommen. Die Maschine war am Sonntag bereits kurz nach ihrem Abflug vom Flughafen in San Diego in den Ozean gestürzt, berichten amerikanische Medien übereinstimmend.

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Bei dem Unglücksflugzeug handelt es sich laut der US-Luftfahrtbehörde FAA um eine zweimotorige Cessna 414, die auf dem Weg nach Phoenix in Arizona war. Die FAA spricht von sechs Toten, die in den amerikanischen Medien bisher noch nicht identifiziert wurden. Wie die „Los Angeles Times“ berichtet, fand die Küstenwache kurz nach dem Absturz treibende Trümmerteile rund fünf Kilometer vor der Küste.
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Laut der Nachrichtenagentur „AP“ habe der Pilot den Fluglotsen gemeldet, dass er Schwierigkeiten habe, seinen Kurs und den Steigflug beizubehalten. Auf Radaraufzeichnungen sei zu sehen, wie das Flugzeug zweimal in Richtung Küste abdrehte, bevor es wieder aufs Meer hinausflog. Ein Fluglotse habe den Piloten dazu gedrängt, von 300 Metern auf rund 1200 Meter aufzusteigen.
Auch wurde der Pilot angewiesen, auf einem nahegelegenen US-Marineflughafen zu landen. Der erwiderte jedoch, den Flughafen nicht sehen zu können. Bevor das Flugzeug vom Radar verschwand, setzte der Pilot mehrere „Mayday-Notrufe ab.
Gegenüber dem Lokal-Fernsehsender „NBC 7“ berichtete ein surfender Augenzuge vom Absturz: „Ich sah, wie er schräg herunterkam. Er flog nicht geradewegs auf den Boden. Als er das nächste Mal aus den Wolken kam, ging er direkt ins Wasser. Aber nachdem ich etwa sechs Sekunden später dieses Platschen sah, war es totenstill. Ich wusste, dass sie mit hoher Geschwindigkeit mit der Nase voran ins Wasser gestürzt waren.“
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Laut der FAA sei das Flugzeug im Besitz des Unternehmens Optimal Health System, das Nahrungsergänzungsmittel herstellt. In einem Statement gab das Unternehmen jedoch an, das Flugzeug an eine Gruppe von Privatpersonen verkauft zu haben. Die Nachrichtenagentur „AP“ zitiert aus dem Statement den Unternehmensgründer Doug Grant: „Wir kennen mehrere der Passagiere an Bord persönlich und den Opfern der Tragödie gilt unser aufrichtiges Beileid. Sie alle sind unglaubliche Mitglieder unserer kleinen Gemeinschaft.“
Erst vor wenige Wochen stürzte ein Kleinflugzeug in eine Wohngegend von San Diego ab. Dabei wurden alle sechs Insassen getötet. Es kam zu hohen Sachschäden, mindestens zehn Häuser würden durch Trümmerteile beschädigt, zahlreiche Autos gingen in Flammen auf. Nach Angaben der Behörde für Verkehrssicherheit wurde am Boden aber niemand ernsthaft verletzt.
Unter den ums Leben gekommenen Passagieren war nach Angaben der Gerichtsmedizin auch der Musikmanager Dave Shapiro, der unter anderem die Rockband Sum41 vertreten hatte. Die Metalband The Devil Wears Prada erklärte, ihr Ex-Schlagzeuger Daniel Williams sei bei dem Absturz ums Leben gekommen.
os






