Schon wieder ein tragischer Unfall eines deutschen Touristen in Italien. Nachdem in dieser Woche erst ein 52-Jähriger aus Deutschland im Gardasee ertrunken war, ist im Norden des Landes, am benachbarten Idrosee, ein weiterer Mann verunglückt. Der 40-Jährige soll in eine Schlucht gestürzt sein.
Deutscher Daniel O. brach zu Wanderung auf und kehrte nicht zurück
Das berichtet die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf die Tageszeitung „Repubblica“. Der 40-jährige Daniel O. soll demnach mit Freunden und Verwandten auf einem Campingplatz nahe des Idrosees Urlaub gemacht haben. Am Mittwochmorgen sei er zu einer Tour mit einem E-Bike aufgebrochen, von der er nicht zurückkehrte.
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Er sei zunächst mit dem Fahrrad zur historischen Festung Rocca d’Anfo gefahren. Von dort aus habe er seine Route zu Fuß in Richtung Baremone-Pass fortgeführt, wie es hieß. Anschließend soll er über steiles Gelände in Richtung „Coma di Meghè“ weitergegangen sein. Auf seinem Weg sei der Mann dann abgestürzt, ohne dass es jemand bemerkt habe. Laut „Repubblica“ könne die Gegend wegen seiner steilen Schluchten für Ortsunkundige zur Gefahr werden.
Italien: Deutscher verunglückt – Angehörige melden ihn vermisst
Als Daniel O. gegen 22 Uhr nicht zu seiner Familie zurückgekehrt war, alarmierten seine Angehörige die Rettungskräfte, die über Stunden nach dem Urlauber suchten. Carabinieri, Feuerwehr und Bergwacht unterstützten die Suche. Am Donnerstagmorgen dann entdeckten die Beamten den Vermissten in einer Schlucht. O. war mehrere Meter in die Tiefe gestürzt und dabei gegen Felsen und Bäume geprallt. Er konnte nur noch tot geborgen werden.
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Zum Fundort hatten die Helfer die GPS-Daten eines Fotos geführt, das Daniel O. erst kurz vorher von sich an seine Freunde und Familie auf dem Campingplatz geschickt hatte.





