Am Dienstag sind schwere Unwetter über den Südwesten Deutschlands gezogen. Ein Passagierflugzeug musste sogar in Bayern notlanden. Es war auf dem Weg von Berlin nach Mailand. In Ulm (Baden-Württemberg) waren mehrere Häuser durch das Unwetter beschädigt worden.

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Der Schwerpunkt habe im Stadtteil Donaustetten gelegen, dort seien zweieinhalb Reihenhäuser abgedeckt worden, sodass die Gebäude nicht mehr bewohnbar seien, sagte Adrian Röhrle, der Leiter der Feuerwehr Ulm, am Abend vor Ort. Menschen seien nicht verletzt worden.
Ulm: Wohnhäuser nach Unwetter nicht mehr bewohnbar
Die Feuerwehr gehe von einer „kleinen Windhose“ aus, die durch zwei bis drei Straßenzüge gezogen sei. In einem Radius von einem Kilometer gebe es sehr starke Beschädigungen – teilweise seien es nur einzelne abgedeckte Dachplatten, teilweise ganze Dächer. Ein Anwohner sprach von Totalschaden an seinem Auto.
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Der Deutsche Wetterdienst geht einem Tornadoverdacht nach. Am Donnerstag soll es ein Ergebnis zur Frage geben, ob es sich um einen Tornado handelte, sagte ein Sprecher auf Anfrage.
Das Unwetter brachte am Mittwoch Starkregen, Hagel und Gewitter mit sich. Örtlich soll es zu vollgelaufenen Kellern, abgeknickten Ästen und Bäumen gekommen sein. Zum späten Abend war die Gewitterzelle jedoch abgezogen.
dpa/jle





