Die Terrakotta-Armee zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Chinas. Sie umfasst Schätzungen zufolge rund 8000 Tonfiguren in Lebensgröße, neben Soldaten auch Pferde und Streitwagen, die im Mausoleum des ersten chinesischen Kaisers Qin Shihuangdi gefunden wurden. Obwohl dieser bereits im Jahr 210 v. Chr. starb, sind viele der Statuen noch gut erhalten, was wohl auch daran liegt, dass die Tonfiguren erst 1974 bei Bohrungsarbeiten entdeckt wurden und seit 1987 als UNESCO-Weltkulturerbe geschützt sind.

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Video zeigt Mann zwischen den Tonfiguren

Interessierte können die Terrakotta-Armee inzwischen im Mausoleums-Museum, in der Nähe der chinesischen Stadt Xi‘an betrachten. Eine etwa hüfthohe Abgrenzung und ein Sicherheitsnetz trennen die Besucher von dem rund 5,5 Meter tiefen Graben, in dem sich die Tonfiguren befinden. Von diesen Hindernissen ließ sich ein Tourist aber nicht aufhalten, wie verschiedene Medien unter Berufung auf die örtlichen Behörden berichten. So sei der aus dem Ausland stammende 30-Jährige über die Begrenzung und das Schutznetz geklettert und anschließend in den Graben gesprungen.

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Dort angekommen, habe er damit begonnen, die Tonkrieger zu schubsen und an ihnen zu zerren. Zwei davon habe er unterschiedlich schwer beschädigt, bevor er von Sicherheitspersonal unter Kontrolle gebracht wurde. Auf der Plattform X (ehemals Twitter) kursiert ein Video, das den Vorfall zeigen soll. Zu sehen ist ein Mann, der zwischen den Terrakotta-Soldaten am Boden liegt, sowie zwei umgestürzte Figuren.

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Den offiziellen Angaben zufolge leidet der Mann an einer psychischen Krankheit. Der Fall, der sich am Freitag ereignete, wird untersucht. Auf den Museumsbetrieb hat sich das Ereignis aber offenbar nicht ausgewirkt. Schon am Samstag sagte ein Museumsmitarbeiter der Presseagentur AFP, dass die Ausstellung wie üblich geöffnet sei.