Schwarz rußend steigen die Flammen aus dem Führerstand der S-Bahn: In der Steiermark in Österreich ist eine S-Bahn am Montagmittag mit einem Lkw kollidiert. Beide Fahrzeuge gingen in Flammen auf. Der Fahrer des Lkw sowie mehrere Zugpassagiere wurden verletzt.
Zugunglück im Österreich: Lkw-Fahrer soll Signal übersehen haben

Nach einem ersten Bericht des österreichischen Senders ORF geschah der Unfall an einem unbeschrankten Bahnübergang nahe der Rechbergstraße (B64). Um 11.23 Uhr soll die Bahn dort mit dem Lkw kollidiert sein. Die örtliche Polizei berichtete, ein 36-jähriger Nepalese habe den Lkw gesteuert und dabei das Rotlicht beim Einfahren in die Eisenbahnkreuzung übersehen.
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Da bei dem Zusammenstoß der Tank des Lasters aufgerissen wurden, gerieten beide Fahrzeuge in Brand. Der Fahrer des Lkw konnte sich selbstständig aus seinem Fahrzeug retten. Es brannte anschließend vollkommen aus. Laut Polizei erlitt der Lkw-Führer jedoch schwere Verletzungen bei dem Crash und kam in ein Krankenhaus.
Drei Zuginsassen wurden leicht verletzt
In der S-Bahn hätten sich mit Lokführer acht Personen befunden. Sie konnte sich alle vor den Flammen in Sicherheit bringen. Mindestens drei Zuginsassen, darunter auch der Lokführer, sollen jedoch leicht verletzt worden sein.

Die Feuerwehr rückte mit 14 Fahrzeugen sowie insgesamt 74 Einsatzkräften an. ORF zitiert den Einsatzleiter wie folgt: „Wir sind nur knapp an einer tragischen Katastrophe vorbeigeschrammt“, sagte Leon Christandl von der Feuerwehr St. Ruprecht an der Raab. Der Zugverkehr war vorübergehend eingestellt und auch die B64 war für mehrere Stunden gesperrt.
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Wegen der starken Rauchentwicklung mussten auch Bauarbeiter einer nahegelegenen Baustelle behandelt werden. Sieben von ihnen hatten den Rauch der brennenden Fahrzeuge eingeatmet.





