Am Donnerstagmorgen ging er wie immer im Ostsee-Urlaubsort Prerow im Meer schwimmen. Diesmal kehrte der 65-Jährige nicht wieder zurück. Seit mehreren Tagen wird der Schwimmer, der aus dem Ort stammt, nun vermisst. Inzwischen ist die Suche erfolglos eingestellt worden.
Schwimmer in Prerow weiterhin vermisst
Das schreibt die Ostsee-Zeitung. Die Suche durch Feuerwehr und Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) war am Freitag wegen des Wetters eingestellt, im Anschluss aber noch einmal aufgenommen worden. Die Wasserschutzpolizei teilte mit, dass es unwahrscheinlich ist, den Mann nach 24 Stunden noch lebend zu finden.
Auch interessant
Bei dem Vermissten handelt es sich um einen Eisdielen-Betreiber aus Prerow. Augenzeugen hatten am Donnerstag die Rettungskräfte alarmiert, als sie bemerkten, wie jemand im Meer unweit der Seebrücke in Not geraten war. Zudem soll im Sand Kleidung gefunden worden sein, die niemanden zugeordnet werden konnte. Retter der DLRG und Feuerwehr nahmen sofort die Suche auf, konnten aber niemanden entdecken. Bei der Suche waren Boote und Hubschrauber im Einsatz.
Mehr Badetote: Häufig sind ältere Menschen betroffen
Der kleine Ort Prerow auf dem Darß (Mecklenburg-Vorpommern) ist beliebt bei Ostsee-Urlaubern. Die Strömung, die sich im Küstenbereich entwickelt, werde jedoch immer wieder unterschätzt. Durch die neu gebaute Seebrücke könnten sich die Strömungsverhältnisse zudem verändert haben.
Auch interessant
Wie die Ostsee-Zeitung schreibt, war die Zahl der Badetoten in Mecklenburg-Vorpommern zuletzt gestiegen. Im Jahr 2023 kamen mindestens 23 Menschen beim Baden in der Ostsee ums Leben. Zur Zählung war die Saison aber noch nicht beendet. Im gesamten Jahr 2022 waren es lediglich 20 gewesen.

Jeden 2. Sonntag
Ein FUNKE Liebe
Alle zwei Wochen sonntags: Antworten auf Beziehungsfragen – ehrlich, nah und alltagstauglich.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Oft seien es ältere Badegäste, die sich überschätzten, schreibt die lokale Zeitung weiter. Gerade bei Wellen und Hitze warte auf die Retter der DLRG, die an den offiziellen Badestränden im Einsatz sind, viel Arbeit. Besonders gefährlich seien Strände, wenn Wellen, Wind, Strömung und Buhnen aufeinandertreffen.







