Dutzende Vögel sind im Norden des US-Bundesstaats Kalifornien auf mysteriöse Weise gestorben. Wie mehrere US-Medien berichten, wurden in den vergangenen Monaten mehr als 50 tote Tiere gefunden. Gegenüber dem TV-Sender CBS News bestätigte die für Wildtiere zuständige Umweltbehörde, dass bislang nicht völlig klar sei, woran die Tiere starben. Man habe jedoch zwei tote Exemplare erhalten, um die Todesursache zu klären – erste Erkenntnisse lassen einen klaren Schluss zu.

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Wie Anwohner gegenüber US-Medien zuvor berichtet hatten, sollen die Vögel in der Luft regelrecht explodiert sein – oftmals kurz nachdem sie auf Stromleitungen saßen. Der örtliche Stromnetzbetreiber PG&E bestritt jedoch gegenüber dem britischen „Guardian“, dass der Tod der Vögel durch defekte Stromleitungen hervorgerufen wurde. Auch die Behörden gehen offenbar nicht davon aus. Wie die Zeitung weiter berichtet, vermuten Ermittler hinter den mysteriösen Vorfällen menschliches Zutun.

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So seien im Labor keinerlei hinweise auf Elektroschocks gefunden worden. Vielmehr seien die Vögel wohl mit einer Luftdruckwaffe oder Softair-Pistole getötet worden. Die untersuchten Tierkadavar zeigten Verletzungen, die auf solch eine Waffe hinweisen. Ganz sicher sei man sich allerdings nicht.

Wie der „San Francisco Chronicle“ berichtet, haben Anwohner inzwischen Warnschilder angebracht. Wer tote Tiere findet oder gar Zeuge eines Abschusses wird, soll umgehend Bericht erstatten. Ein Anwohner zeigte sich gegenüber der Zeitung zudem nicht überzeugt von den Ermittlungsergebnissen. Er könne sich nicht vorstellen, dass jemand die Vögel so zielgenau abschießen könne. Bis das Rätsel endgültig geklärt ist, werden Spekulationen wohl noch weiter die Runde machen. Die Ermittlungen werden unterdessen fortgesetzt.

lro