Riccardo Simonetti wurde als Moderator („Legendär“ im WDR) und Autor bekannt, aber aktuell bewährt sich der 32-Jährige auf ungewohntem Feld: als Teilnehmer des Amazon Prime-Comedyformats „LOL“. Im Interview erklärt er, wie wichtig Humor für ihn ist, warum ihm bei bösen Kommentaren das Lachen vergeht und weshalb er trotz des Mobbings zu Schulzeiten seine bayrische Heimatstadt liebt.
Sie sind ja kein klassischer Comedian. Warum haben Sie bei einem Format wie „LOL“ mitgemacht?
Riccardo Simonetti: Ich wollte mich aus meiner Komfortzone bewegen. Man wird mit Ängsten konfrontiert, weil man sich denkt, dass die Menschen einen in diesem ungewohnten Format vielleicht nicht erwarten. Oft heißt es: „Bleib in deiner Schiene und dem, was du machst.“ Aber das war noch nie meine Devise.
Ich bin immer gerne aus der Schublade ausgebrochen, in die man mich stecken wollte. Und es war auch eine große Herausforderung, weil ich normalerweise gerne lächle und den Leuten ein positives Gefühl geben möchte, mit dem sie dann andere Personen inspirieren können.



