Warum starben Hollywood-Legende Gene Hackman (95) und seine Frau Betsy Arakawa (65)? Als die Leichen der beiden im Februar dieses Jahres in ihrem Anwesen in Santa Fe entdeckt wurden, mehrten sich zunächst die Spekulationen, ob das Ehepaar Opfer eines Gewaltverbrechens oder eines Gaslecks wurden. Später gab die Polizei Entwarnung; die beiden starben eines natürlichen Todes.

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Monate nach ihrem Ableben haben die Behörden nun einen ausführlichen Untersuchungsbericht veröffentlicht, der neue Details über die letzten Tage des Ehepaares offenbart. Dass Arakawa an einer seltenen, von Nagetieren übertragenen Krankheit namens Hantavirus-Lungensyndrom starb, war bereits bekannt. Ihr Mann erlag wohl gut eine Woche später den Folgen einer Herzerkrankung. Mitarbeiter einer Sicherheits- und Wartungsfirma hatten die Behörden alamiert, die die teilweise mumifizierten sterblichen Überreste im Altersruhesitz entdeckten.
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Die Nachrichtenagentur AP zitiert nun aus dem nun veröffentlichten Bericht, in dem E-Mails, Telefonanrufe und Internetrecherchen Arakawas ausgewertet wurden. So habe Hackmanns Frau vor ihrem Ableben im Internet nach Krankheiten recherchiert. Zwischen dem 8. und 12. Februar soll sie nach Covid-19 und grippeähnlichen Symptomen gesucht haben. Etwa nach der Frage, ob Corona auch Schwindel und Nasenbluten verursache.
Ihr Mann sei am 11. Februar mit grippe- oder erkältungsähnlichen Symptomen aufgewacht, hatte Arakawa außerdem in einer E-Mail an ihren Massagetherapeuten geschrieben. Aus Vorsicht wollte sie ihren Termin bei ihm verschieben. Ein Corona-Test sei bei ihrem Mann allerdings negativ ausgefallen, schrieb sie weiter.
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Am 12. Februar hatte Arakawa zudem mit einer Hotline für medizinische Beratung telefoniert. Das Gespräch dauerte demnach nicht länger als eine Minute. Den entsprechenden Rückruf verpasste sie dann. Die Ermittler gehen davon aus, dass Arakawa vermutlich am 18. Februar starb – also sechs Tage nach besagtem Anruf.
Die Ermittler fanden ihr Leiche Tage später im Badezimmer – neben dem Kadaver eines Hundes, der wohl verhungerte. Die anderen beiden Haustiere des Ehepaares überlebten aber, wie auf Bodycam-Videos der am Tatort eingetroffenen Beamten an lautem Bellen zu hören ist. „Zwei völlig getrennte Bereiche des Hauses“, sagte ein Beamter beim Betreten des Hauses, zitiert AP aus den Ermittlervideos. „Mhm, es ist seltsam“, antwortet ein anderer. In den Aufzeichnungen sei zu sehen, dass das Gebäude keine Einbruchsspuren aufweist. Demnach stand die Kunstsammlung Hackmanns und seiner Frau noch an Ort und Stelle. Auch auf Bargeld stießen die Beamten.
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