Das Spielzeugunternehmen Lego trauert um Michael Halbye. Der 64-Jährige kam am Samstag beim Skifahren im Schweizer Kanton Wallis ums Leben. Halbye stürzte auf der Piste schwer und wurde mit inneren Blutungen in ein Krankenhaus geflogen, wo er kurz darauf seinen Verletzungen erlag, wie die dänische Nachrichtenseite „Ekstra Bladet“ berichtet. Halbye war stellvertretender Vorsitzender von Kirkbi, der Investment-Firma, die das Vermögen der Lego-Eigentümerfamilie verwaltet.

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„Unsere Gedanken und Anteilnahme gelten Michaels Familie und seinen Angehörigen, die nun den unerwarteten Verlust eines Mannes verarbeiten müssen, der in allen Facetten seines Lebens einen großen und positiven Eindruck auf sein Umfeld hinterlassen hat. Michael wird uns als stellvertretender Vorsitzender fehlen, vor allem aber als Mensch. Ehre sei seinem Andenken“, erklärte Thomas Kirk Kristiansen, Vorsitzender von Kirkbi, in einem Statement. Laut der Schweizer Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) verunfallen auf Schweizer Pisten jedes Jahr etwa 61.000 Menschen. In den vergangenen Jahren starben dabei im Schnitt jährlich fünf Personen.

Halbye hatte gute Kontakte ins dänische Königshaus, galt als Freund von Königin Mary und König Frederik. Der Manager engagierte sich auch in einer Stiftung der Royals, die sich die Bekämpfung sozialer Isolation auf die Fahnen geschrieben hat. Königin Mary reagierte entsetzt auf den Tod ihres Vertrauten und sprach von einem großen Verlust.
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