Drei junge Männer sind in einer Kleingartenanlage in Wuppertal (Nordrhein-Westfalen) tot aufgefunden worden. Nach bisherigen Ermittlungen könnte eine Kohlenmonoxidvergiftung die Ursache gewesen sein, sagte ein Sprecher der Polizei der Deutschen Presse-Agentur.

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Bei den Toten handelt es sich laut „Bild“-Zeitung um Männer im Alter von 18, 25 und 26 Jahren. Weiter heißt es, dass die Einsatzkräfte die Toten gegen 23.15 Uhr tot in einer Gartenhütte fanden. „Zudem befand sich in dem Häuschen ein Kohlegrill“, sagte ein Sprecher der Polizei der Zeitung. Nun ermittele die Kriminalpolizei.

Ob die Männer tatsächlich gegrillt haben, ist laut Polizei allerdings noch unklar. Ebenfalls unbekannt ist bisher, in welchem Verhältnis die Männer zueinander gestanden haben, schreibt die WAZ, die wie diese Redaktion zur FUNKE Mediengruppe gehört.

Wuppertal: Obduktion soll Todesursache klären.

Eine Obduktion könnte die Todesursache klären, hieß es. Diese muss jedoch von der Staatsanwaltschaft angeordnet werden. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Am Montag sollen Zeugen und Verwandte befragt werden. Geprüft wird auch, ob sich am Sonntagabend weitere Personen in der Kleingartengartenanlage aufgehalten haben.

Kohlenmonoxid entsteht bei einem unvollständigen Verbrennungsvorgang, etwa bei der Nutzung eines Kohleofens oder -grills in einem geschlossenen Raum. Fehlt es an Sauerstoff in der Luft, wird der Verbrennungsvorgang nicht beendet und giftiges Kohlenmonoxid entsteht.

Das Kohlenmonoxid dockt im Blut an die roten Blutkörperchen an und verdrängt den Sauerstoff. Betroffene verlieren nach und nach das Bewusstsein und schlafen schließlich ein. Todesursache ist entsprechend Hirntod durch Sauerstoffmangel. Das kann – abhängig von der Konzentration des Kohlenmonoxids – sehr schnell gehen.

dpa/bee