Nach allem, was in den abgegriffenen Akten steht, die von einem dicken Gurt zusammengehalten werden, hat Günter Stoll die Vorahnung, dass er in dieser Nacht stirbt. Es ist der Abend des 25. Oktober 1984. Stoll, 34 Jahre alt, arbeitsloser Lebensmitteltechniker, sitzt zu Hause in Anzhausen bei Siegen mit seiner Frau am Küchentisch. Das gemeinsame Kind schläft bereits.
Er ist in Aufruhr. Sie seien hinter ihm her. Sie wollten ihn umbringen.
Satzfetzen, die er seiner Frau zuraunt. Stoll springt plötzlich auf, geht zum Telefon. Schreibt dort Buchstaben auf einen Zettel. Seine Frau wird später aussagen, dass dort „YOG’TZE“ stand.


