Bei einer Explosion in einer Kohle-Mine im Norden Spaniens sind nach Angaben des Rettungsdienstes 112 fünf Arbeiter ums Leben gekommen. Ein letzter Vermisster des Unglücks in Asturien sei tot geborgen worden, berichteten die Regionalzeitung „La Nueva España“ und der staatliche TV-Sender RTVE.
Cinco personas fallecidas, cuatro heridas y dos ilesas en el accidente laboral registrado en la mina de Cerredo en #Degaña. Activado #PLATERPA (Plan Territorial de Emergencias) en Situación 0. https://t.co/zK3r3Kswy6 pic.twitter.com/EGkILuvPFL
— 112 Asturias (@112Asturias) 31. März 2025
Die Zahl der Verletzten, von denen einige schwere Verbrennungen erlitten, erhöhte sich demnach auf vier. Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez drückte den Verletzten und den Angehörigen der Todesopfer in einem X-Post sein Mitgefühl aus. Regionalregierungschef Adrián Barbón rief eine zweitägige Trauer in der Autonomen Gemeinschaft von Asturien aus.
Die genaue Ursache des Unglücks in der Kohle-Mine bei Degaña in Asturias war zunächst unbekannt. Die Arbeiter hätten sich in der Mine befunden, um die Möglichkeit für den Abbau von Grafit zu prüfen, berichtete „La Nueva España“. Dabei sei eine Maschine, mit der sie arbeiteten, explodiert.
dpa/dw


