Bei einer wilden und filmreifen Verfolgungsjagd mit anschließendem Crash sind in Paris 13 Menschen verletzt worden, darunter zehn Polizisten. Wie die Staatsanwaltschaft der französischen Hauptstadt mitteilte, weigerte sich am frühen Samstagmorgen ein Autofahrer bei einer Polizeikontrolle anzuhalten. Das Auto war zuvor im 14. Bezirk im Süden von Paris über eine rote Ampel gefahren.

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„Drei Polizeifahrzeuge haben die Verfolgung aufgenommen, die sich über mehrere Kilometer gezogen hat“, schilderte die Staatsanwaltschaft weiter. Der Autofahrer verlor schließlich im 15. Pariser Arrondissement die Kontrolle über sein Fahrzeug und raste in eine Ampel. Die drei Streifenwagen krachten nacheinander mit großer Wucht in die Unfallstelle.
Wilde Verfolgungsjagd in Paris: Autos krachten ineinander
Bilder einer Überwachungskamera zeigen, wie das flüchtige Auto gegen die Ampel prallt und dann ein Polizeifahrzeug nach dem anderen mit hoher Geschwindigkeit auffährt. Auf einem von der Polizeigewerkschaft Unsa Police veröffentlichten Foto ist zu sehen, dass das erste Polizeiauto vom nachfolgenden Streifenwagen auf das Dach des schwer beschädigten schwarzen Fluchtfahrzeugs katapultiert wurde.
Un énième #refusdobtempérer qui a mis en danger la vie de nos collègues et celle de toutes les personnes croisées par ce chauffard. Une image glaçante qui témoigne de la violence de l'accident survenu à Paris. L'UNSA Police se tient aux côtés de nos collègues et leur souhaite un… pic.twitter.com/hudVVw9fye
— UNSA POLICE (@UNSAPOLICE) March 22, 2025
Der Pariser Polizeipräfekt Laurent Nuñez sagte zur Erläuterung, die „Sicht“ sei an dem Unfallort „ziemlich schlecht“. Er würdigte zugleich den Mut der Beamten. Der Fahrer des flüchtigen Autos und seine beiden Begleiter wurden festgenommen und ins Krankenhaus gebracht. Sie sind 19, 22 und 30 Jahre alt. Zwei von ihnen waren bereits polizeibekannt, wie Polizeipräfekt Nuñez sagte.
jst/AFP




