Eine ungewöhnliche Naturerscheinung alarmiert die Behörden in Südaustralien: An den Stränden von Waitpinga und Parsons wurde massenhaft gelber Schaum angespült, begleitet von zahlreichen toten Meerestieren. Surfer und Badegäste, die am Wochenende dort im Wasser waren, klagten über Beschwerden wie juckende Augen und Atemprobleme. Augenzeugen berichteten zudem von verendeten Fischen, Seepferdchen und Oktopussen, wie der Sender „9News“ meldet.

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Experten gehen davon aus, dass eine Mikroalgenblüte für das Phänomen verantwortlich sein könnte. Dabei kommt es zu einem explosionsartigen Wachstum von Algen, oft begünstigt durch hohe Temperaturen, Sonneneinstrahlung und Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft. Einige Algenarten produzieren giftige Stoffe wie Cyanotoxine, die nicht nur Hautreizungen auslösen, sondern auch schwere Organschäden verursachen können.
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Was ist die Theorie der Experten?
Die Behörden haben die betroffenen Strände vorübergehend gesperrt. Das Umweltministerium und die Umweltschutzbehörde EPA untersuchen die möglichen Ursachen und entnehmen Wasserproben.
Nach Einschätzung der Experten könnten stehendes Wasser und eine ungewöhnliche Hitzewelle die Algenblüte begünstigt haben. „Die Temperaturen liegen derzeit 2,5 Grad über dem Durchschnitt, zudem herrschen schwacher Wind und geringer Wellengang“, erklärte ein EPA-Sprecher gegenüber 9News.
ef/dpa




