- In der Schweiz kam es zu einem Flugzeugabsturz
- Ein Anwalts-Paar und der gemeinsame Sohn starben
- Das Flugzeug war auf dem Weg nach Dänemark
Tödliches Unglück in der Schweiz: Am frühen Montagabend ist im Engadin ein Kleinflugzeug abgestürzt. Die Maschine kam in unmittelbarer Nähe von Häusern nieder, wie die Kantonspolizei von Graubünden berichtete.

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Bei den Todesopfern handelt es sich um Line Markert, die Vorsitzende einer Anwaltskanzlei, Andreas Christensen, einen weiteren langjährigen Juristen der Firma sowie ihren gemeinsamen Sohn, wie ihre Kanzlei Horten der Nachrichtenagentur Ritzau mitteilte. Weitere Menschen befanden sich demnach nicht an Bord des Fliegers.
In einer Mail, in der die Mitarbeiter der Anwaltskanzlei Horten über das Unglück informiert wurden, hieß es demnach: „Wir sind zutiefst betroffen und erschüttert von diesem tragischen Unfall. Line und Andreas sind seit über 20 Jahren ein wichtiger Teil von Horten, und das ist für uns auf einer sehr persönlichen Ebene ein großer Verlust.“
Auch der Weltsegelverband, dessen Vize-Präsidentin Line Markert war, trauert: „Line war eine außergewöhnliche Person und in unserer weltweiten Segelgemeinschaft bekannt und bewundert“, teilte der Verbandspräsident Quanhai Li mit.
Flugzeugabsturz in der Schweiz: Augenzeuge berichtet von letzten Sekunden
Das Flugzeug war am 13. März 2025 aus Dänemark angereist und befand sich auf dem Rückflug. Die Maschine des Typs Extra EA-400 war am Montag um 17.20 Uhr am Engadin Airport in Samedan gestartet. Zwei Minuten später stürzte das Flugzeug am nördlichen Dorfrand von La Punt Chamues-ch in bewohntem Gebiet ab und brannte vollständig aus. Der Absturzort liegt etwa 25 Kilometer Luftlinie südöstlich von Davos.
Beim Engadin Airport handelt es sich um einen der am höchsten gelegenen Flugplätze Europas (1700 Meter), der nur wenige Kilometer vom Nobel-Skiort St. Moritz entfernt ist. 1928 und 1948 fanden dort die Olympischen Winterspiele statt.
Ein Augenzeuge berichtet gegenüber dem „Blick“, dass es einen großen Feuerball gegeben habe. „In den letzten drei Sekunden vor dem Absturz hat sich das Flugzeug um die eigene Achse gedreht und ist in den Boden geflogen“, sagte der Zeuge. Circa 15 Minuten später seien Polizei und Rettungskräfte eingetroffen.
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Die Stelle des Unglücks befindet sich in unmittelbarer Nähe einer Ferienwohnung-Siedlung, die nach ersten Angaben nur knapp verfehlt worden sei. Gegen 21.45 Uhr sei der Feuerwehr-Einsatz beendet gewesen. Am Boden kam niemand zu Schaden. Die Unfallursache war zunächst unklar. Die Behörden leiteten Ermittlungen ein.
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