Der Rechtsstreit in den USA zwischen Prinz Harry (40) und der Heritage Foundation spitzt sich zu. Denn jetzt hat ein Richter entschieden, dass die Visums-Unterlagen des Prinzen bis Dienstag der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden müssen. Das berichten die „Daily Mail“ und die „Sun“.

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Die konservative Denkfabrik hatte rechtliche Schritte unternommen, um Einsicht in die US-Einwanderungsunterlagen von Harry zu erhalten. Hintergrund ist seine Autobiografie, in der er den Konsum von Drogen offen zugibt. Die Heritage Foundation fordert Aufklärung darüber, ob Harry dies bei seinem Visumantrag angab oder ob er möglicherweise bevorzugt behandelt wurde.
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Der für den Fall zuständige Richter ist der konservative Carl Nichols, den US-Präsident Donald Trump ernannt hat. Dieser hat sich zwar Anfang Februar dagegen ausgesprochen, Prinz Harry aus dem Land zu werfen, aber deutliche Worte für dessen Frau, Herzogin Meghan (43), gefunden: „Ich werde ihn in Ruhe lassen“, hatte der Republikaner der „New York Post“ gesagt. „Er hat genügend Probleme mit seiner Ehefrau. Sie ist schrecklich.“
Prinz Harry und die Frage nach dem Drogenkonsum: Was hat er geantwortet?
Nichols hat jetzt veranlasst, dass drei von vier Dokumenten aus Harrys Visum-Akte veröffentlicht werden sollen. Das Vierte müsse privat bleiben. Jeder Nicht-US-Staatsbürger benötigt für den Aufenthalt ein Visum. Das Heimatschutzministerium steuert den strengen Prozess.
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Die Heritage Foundation behauptet, dass Harry in den Formularen bei der Frage, ob er Drogen konsumiert habe, gelogen haben könnte. Denn sowohl in seinen Memoiren „Spare“ als auch in einer Netflix-Fernsehserie („Harry & Meghan“) sprach Harry über den Konsum von Cannabis, Kokain und Magic Mushrooms. Wer beim Fragebogen des Ministeriums bei der Erkundigung nach dem Drogenkonsum mit „Ja“ antwortet, könnte kein Visum erhalten. Bei Harry gibt es also zwei Möglichkeiten: Er hat gelogen („Nein“) oder aber er hat mit „Ja“ geantwortet, und die Behörden sind bei der prominenten Persönlichkeit gnädig gewesen.
Der Fünfte in der britischen Thronfolge und seine Ehefrau hatten sich vor einigen Jahren aus dem engeren Kreis des britischen Königshauses zurückgezogen. Seitdem leben die beiden mit ihren gemeinsamen Kindern Prinz Archie (5) und Prinzessin Lilibet (3) im US-Bundesstaat Kalifornien. Meghan wurde dort geboren.
dpa/dw






