Es ist der Traum eines jeden, der sich einen Metalldetektor kauft: einmal ein wertvolles Artefakt finden. Genau das ist einem 63-Jährigen in Großbritannien passiert. Während seiner Suche auf einem Feld im Örtchen Shipdham, westlich von Norwich, fand Mark Sell einen Goldring aus dem Mittelalter. Experten schätzen, dass das Schmuckstück aus dem 12. oder 13. Jahrhundert stammt und zwischen 15.000 und 18.000 Pfund wert ist (etwa 17.860 bis 21.430 Euro).

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Das Auktionshaus Noonans Mayfair bringt den Ring Ende des Monats unter den Hammer. In einer Mitteilung zur Auktion beschreibt Sell den Tag des Fundes, der sich bereits im November 2019 ereignete. Auf dem Feld sei er schon ein paar Mal gewesen, habe aber bis dahin nie etwas „von Relevanz“ gefunden. „Kurz bevor es dunkel wurde, habe ich ein schwaches Signal empfangen“, erzählte der pensionierte Feuerwehrmann.
Der Ring war zwischenzeitlich in einem Museum ausgestellt
Als er daraufhin etwa 20 Zentimeter tief grub, fand er den Ring. „Ich war erstaunt, als ich im ausgegrabenen Schlamm einen dünnen Goldstreifen sah. Und als ich den Schlamm wegwischte, konnte ich die Einfassung eines mittelalterlichen Goldrings mit Juwelen erkennen. Ich konnte auch sehen, dass der Ring komplett mit allen ursprünglichen Juwelen noch an Ort und Stelle war und sich in tadellosem Zustand befand.“

Daraufhin meldete er den Fund zunächst dem Feldbesitzer und brachte den Ring anschließend zum Fundbüro. Das British Museum stellte das Schmuckstück vorübergehend aus.
Wahrscheinlich gehörte das Schmuckstück einem Bischof
Die Schmuckexpertin des Auktionshauses, Laura Smith, sagte: „Diese Art von Ring [...] stammt mit großer Sicherheit aus dem späten 12. oder frühen 13. Jahrhundert.“ Es sei wahrscheinlich, dass er einem Bischof gehörte, basierend auf vergleichbaren Bischofsringen aus der Epoche.
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Den Gewinn aus der Versteigerung des historischen Artefakts am 26. März würden sich der Feldbesitzer und der 63-jährige Finder teilen, hieß es.








