Der Hamburger Hans Peter Korff starb in der Nacht zu Sonntag im Alter von 82 Jahren. Korff stand immer wieder für verschiedene Fernsehproduktionen vor der Kamera. Das berichtet das „Hamburger Abendblatt“, das wie diese Redaktion zur FUNKE Mediengruppe gehört.

Jeden 2. Sonntag
Ein FUNKE Liebe
Alle zwei Wochen sonntags: Antworten auf Beziehungsfragen – ehrlich, nah und alltagstauglich.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Wie seine Frau Christiane Leuchtmann auf Facebook mitteilte, starb er in der Nacht zu Sonntag (9. März) im Alter von 82 Jahren. „Unzähligen Charakteren hast Du, herausragender Menschendarsteller und -kenner, Tiefe, Humor und Leichtigkeit verliehen“, heißt es in Leuchtmanns Post. „Ich lasse Dich reisen, auch wenn es mir das Herz zerreißen möchte.“

Korff war vor allem in den 1980er Jahren durch die ZDF-Serie „Diese Drombuschs“ bekannt geworden. In der Produktion spielte er bis 1983 die Hauptrolle des Familienoberhauptes Sigfried „Sigi“ Drombusch. Darüber hinaus stand er für zahlreiche TV-Serien vor der Kamera, darunter der „Tatort“ und „Pfarrer Braun“.
Die kulturelle Ikone Hans Peter Korff ist heute am 09.03.2025 um 01.00 Uhr von der Bühne des Lebens...
Posted by Christiane Leuchtmann on Sunday, March 9, 2025
Stationen im Leben des Schauspielers Hans Peter Korff
Geboren wurde Korff 1942 in Hamburg. Er wuchs in der Hansestadt auf, startete an der Universität Hamburg seine Karriere und ließ sich an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Künste Hamburg ausbilden.
Diese Prominenten sind 2025 gestorben
Jahrelang trat er auf verschiedenen Bühnen auf, darunter das Ernst-Deutsch-Theater, Hamburger Schauspielhaus, aber auch das Württembergische Staatstheater und das Düsseldorfer Schauspielhaus.
Viele kennen ihn aus einem Loriot-Film
Seine bekanntesten Rollen waren wohl der Briefträger „Onkel Heini“ aus der ZDF-Kinderserie „Neues aus Uhlenbusch“ (1977-1982) und der Familienvater Siegfried „Sigi“ Drombusch aus der ZDF-Serie „Diese Drombuschs“ (1983-1994). Auch als Onkel Hellmuth im Loriot-Kinofilm „Pappa ante portas“ (1991) ist er vielen Menschen in Erinnerung. Die Zahl seiner TV-Auftritte war riesig.
Dabei hätte aus dem Hamburger eigentlich ein Schriftsetzer wie sein Vater werden sollen, wie er 2012 in einem dpa-Interview zum 70. Geburtstag berichtete. „Ich machte in so einer fürchterlichen Klitsche eine Lehre“, erinnerte sich Korff. „Das war in einem finsteren Loch – es war ein Grauen! Ich kann das gar nicht negativ genug beschreiben.“
- Influencer: „More Nutrition“-Masche von Christian Wolf – „Nie so angegangen“
- Entertainer: Medienexperte über Stefan Raab – „Er muss seinen Humor zwingend ändern“
- Liebesleben: Experte erklärt Beziehungen deutscher Stars – „Grenzwertig“
- Psychologe: Richard David Precht „fehlt die zentrale Eigenschaft eines Denkers“
Vor kurzem noch bei den „Drei ???“ zu Gast
Korff blieb neben Fernsehen und Kino dem Theater treu, reiste mit seiner Ehefrau, der Schauspielerin Christiane Leuchtmann, zu Lesungen durchs Land. Noch 2023 wirkte er beim Hörspielstudio Europa als Sprecher in der Kultserie „Die drei ???“ mit. In der 223. Folge „Die drei ??? und der Knochenmann“ war er Mr. Lincoln. Zusammen mit seiner Ehefrau engagierte er sich in der IVQS-Stiftung gegen Altersarmut bei Schauspielern. Korff hinterlässt auch einen Sohn aus früherer Ehe.
lp/fmg

























