Für Miroslav Nemec geht es langsam in die letzte Runde. Die verbleibenden Folgen des Münchner „Tatort“ mit ihm als Kommissar sind gezählt. Das lässt ihn aber trotzdem ganz gelassen bleiben – zumal er auf Schusswaffen und anstrengende Kampfszenen getrost verzichten kann, wie er im Interview berichtet. Dass der Schauspieler mit Waffen nicht viel anfangen kann, hängt auch mit seinen eigenen Erfahrungen im Jugoslawienkrieg zu tun. Doch seine „Tatort“-Rolle haftet Nemec auch in anderen Projekten an: Am Freitagabend, 21. März, formt er mit seinem Nürnberger Kommissar-Kollegen Fabian Hinrichs das Team „Tatort“ beim „Quizduell Olymp“ im Ersten (18.50 Uhr).

Sie drehen in den nächsten Monaten noch zwei „Tatort“-Folgen und dann ist Ihre Laufbahn als Münchner Kommissar vorbei. Haben Sie schon die Taschentücher für den letzten Drehtag vorbereitet?

Miroslav Nemec: Noch nicht. Aber es wird vermutlich eine emotionale Sache. Oder man begreift es erst später und weint dann zeitversetzt. Andererseits höre ich ja mit der Arbeit nicht auf. Mit meinem Partner Udo Wachtveitl trete ich dieses Jahr zum Beispiel auch wieder mit der Weihnachtsgeschichte auf. Außerdem gibt es dieses Jahr noch drei „Tatorte“ mit uns zu sehen und im nächsten Jahr dann die beiden letzten, die wir 2025 noch drehen. Das heißt, wir sind bis 2026 noch mittendrin im „Tatort“-Geschehen.

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