Bei einem schweren Busunglück in Bolivien sind mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Nach dem Absturz eines Busses in eine 800 Meter tiefe Schlucht nahe der Stadt Yocalla im Süden des Landes seien mindestens 30 Leichen geborgen worden, teilte die Polizei am Montag (Ortszeit) mit. Medienberichten zufolge wurden zudem mindestens 15 Menschen verletzt, darunter drei Kinder. Als mögliche Unfallursache nannte die Polizei überhöhte Geschwindigkeit. 

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Demnach fuhr der Fahrer auf der schmalen, kurvenreichen, in beide Richtungen befahrbaren Straße entlang einer tiefen Schlucht zwischen den Städten Potosí und Oruro im Hochland zu schnell und verlor die Kontrolle über den Bus. Wie viele Insassen sich im Bus befanden, war zunächst unklar.

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Bolivien: Große Probleme mit Zustand der Straßen

Unfälle geschehen in dem südamerikanischen Andenstaat aufgrund des schlechten Straßenzustands, fehlender Beschilderungen und geringer Kontrolle durch die Behörden häufig. Im vergangenen Monat kamen 19 Menschen ums Leben, als ein anderer Bus ebenfalls in der Nähe von Potosí von der Straße abkam. In dem Zwölf-Millionen-Einwohner-Land sterben nach Regierungsangaben im Durchschnitt jährlich 1400 Menschen bei Verkehrsunfällen.

(AFP/dpa/dw)