Der Komödienhit „Türkisch für Anfänger“ bedeutete den Durchbruch für Pegah Ferydoni. Doch die Weltsicht der inzwischen 41-jährigen Tochter iranischer Eltern ist auch durch verschiedene traurige und belastende Erfahrungen geprägt. Deshalb fand die Schauspielerin sich auch vom Thema der Tragikomödie „Feste & Freunde“ (ab 2. Januar im Kino) so stark angesprochen.

Was haben Sie zum ersten Mal in Ihrem Leben begriffen, was Freundschaft eigentlich ist?

Pegah Ferydoni: Erst relativ spät, als ich die ersten wirklich großen, auch gesundheitlichen Lebenskrisen hatte. Da habe ich gemerkt, dass es zum Beispiel eine Freundin gab, die mit mir durch dick und dünn gegangen ist. Ohne sie hätte ich es wahrscheinlich nicht geschafft. Mit der kann ich immer noch anknüpfen. Und auch wenn wir uns selten sehen, ist es bei jedem neuen Treffen so, als hätten wir uns erst gestern voneinander verabschiedet. Diese Freundschaft hält inzwischen 15 Jahre.

Darf ich nachfragen, um welches gesundheitliche Thema es ging?