Mysteriöser Vermisstenfall in Japan: Seit dem 11. Oktober ist nach Polizeiangaben der 21 Jahre alte Student Claudio Worm aus Burgdorf in Niedersachsen verschwunden. Demnach wurde ein Mann, der dem Aussehen nach der Vermisste sein könnte, an diesem Tag von einer Sicherheitskamera in der Nähe eines örtlichen Bahnhofs in der Stadt Wakayama aufgenommen.

Jeden 2. Sonntag
Ein FUNKE Liebe
Alle zwei Wochen sonntags: Antworten auf Beziehungsfragen – ehrlich, nah und alltagstauglich.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Der Student sei am 21. September auf einem Flughafen bei Tokio angekommen und habe seine Familie letztmals am 10. Oktober kontaktiert, bestätigte ein Polizeibeamter der Präfektur Wakayama der Nachrichtenagentur AFP. Am 16. Oktober habe ein japanischer Freund des Vaters des Vermissten die lokale Polizei kontaktiert, um die Sorge weiterzugeben, dass der junge Mann nicht zum Beginn des Semesters aufgetaucht sei.
【#ドイツ人行方不明者 Claudio Wormさんを捜しています】
— ドイツ総領事館 (@GermanyinWestjp) 21. Oktober 2024
10月11日を最後に連絡が取れなくなっています
パスポートと携帯電話は和歌山市駅近くで見つかりました
何か情報がありましたら和歌山県警察本部人身安全対策課 073-423-0110・和歌山西警察署073-424-0110 へご連絡をお願いします#拡散希望 pic.twitter.com/V3xAdbm4u4
„Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir noch nicht viele Informationen“, sagte der Polizist der AFP. „Wir untersuchen die Angelegenheit unter Berücksichtigung aller Möglichkeiten, einschließlich eines Verbrechens und eines Unfalls.“ Der 21-Jährige hatte nach Polizeiangaben eine Reservierung für eine Unterkunft in Wakayama, es ist aber unklar, ob er sein Zimmer dort wirklich nutzte.
Deutscher Student in Japan vermisst: Handy und Pass gefunden
Der Pass des Deutschen und einige andere Dinge wurden laut Polizei am 12. Oktober in einer öffentlichen Toiletteneinrichtung am Fluss Kinokawa nahe dem Bahnhof gefunden. Das Handy von Claudio Worm sei am selben Tag auf einer Brücke über dem Fluss gefunden worden.
Dem Auswärtigen Amt (AA) sei „der Fall eines vermissten deutschen Staatsangehörigen bekannt“, teilte die deutsche Botschaft in Tokio mit. Die Botschaft stehe „mit Angehörigen und den lokalen Behörden in Japan in Kontakt“. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes Betroffener und ihrer Angehörigen könne sich grundsätzlich nicht zu den Details konsularischer Einzelfälle geäußert werden.
Auch interessant
fmg/afp





