- Schauspielerin Anna Unterberger hat ihre ganz eigene Art, mit Misserfolgen umzugehen
- Das verbindet sie auch mit ihrer Rolle Anni in den „Steirerkrimis“
- Ob sie seit ihrer Rolle auch an das Böse glaubt und wann sie Selbstjustiz anwenden würde, verrät sie hier
Deutschen Kinozuschauern ist die italienische Schauspielerin Anna Unterberger insbesondere durch „Gundermann“ bekannt. Seit 2021 ist die 39-Jährige als Hauptdarstellerin im „Steirerkrimi“ (neue Folge am 24. Oktober um 20.15 Uhr in der ARD) auch eine feste Größe der Fernsehlandschaft. Sie hat aber auch schon viel größere Herausforderungen als ihre Rollen gemeistert.
Sie haben Ihre Figur im „Steirerkrimi“, Anni Sulmtaler, folgendermaßen beschrieben: „Sie ist eine bodenständige Frau, liebt Leberkässemmel und ist in ihrem Leben schon einmal richtig gescheitert.“ Was davon trifft auf Sie selbst zu?
Anna Unterberger: Mich interessiert bei Menschen nicht das Scheitern selbst, sondern wie jemand damit umgeht. Das macht uns aus. Wie gehen wir mit Erfolg um, mit Misserfolg und so weiter. Anni ist ein Mensch, der nach vorne schaut. Wenn sie auf die Schnauze fällt, steht sie wieder auf. Dafür muss sie an sich glauben und vertrauen. Das hat auch mit Bodenständigkeit zu tun.



