In der neuen Staffel der „Mordsschwestern“ (ab 18. Oktober um 20.15 Uhr im ZDF) mischt auch Schauspielerin Veronica Ferres mit – zum ersten Mal in einem Freitagskrimi. Als resolute Fallanalytikerin mischt Ferres das Kripo-Team auf. Im Interview erklärt die 59-Jährige, was sie dazu bewogen hat und warum es an der Zeit ist, dass die Männer der Branche den Frauen den Vortritt lassen. Wobei auch männliche Schicksale sie nicht kaltlassen, wie sie berichtet.
So eine Rolle wie die kühle Fallanalytikern haben Sie vermutlich noch nie gespielt. Warum haben Sie sich eigentlich darauf eingelassen?
Veronica Ferres: Die Produzentin Miriam Düssel ist auf mich zugekommen. Ich fand das Drehbuch für den Pilotfilm, bei dem die Regisseurin Suki Roessel Co-Autorin war, ungewöhnlich gut, und wollte einen Zoom-Call mit ihr. Bei dem waren noch andere Produzenten mit dabei, die mir viele Fragen stellten, wie ich die Rolle sehe. Sie waren total offen für meine kreativen Ideen. Und bei diesem Gespräch fühlte ich mich so wohl, dass ich sagte, ich möchte das unbedingt machen.




