Im Oktober 2023 starb „Friends“-Star Matthew Perry an der Droge Ketamin. Fünf Personen wurden seither angeklagt, darunter zwei Ärzte. Einer von ihnen hat jetzt ein Geständnis abgelegt.

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Mark Chavez gab vor einem Gericht in Los Angeles zu, Teil einer illegalen Lieferkette gewesen zu sein. Der Arzt aus San Diego gab das Mittel an einen weiteren Mediziner – Salvador Plasencia – weiter, der es wiederum dem beliebten Serienstar gab.

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Chavez machte auf diese Weise einen Deal mit der Staatsanwaltschaft. Gegen Zahlung einer Kaution ist der Mann auch auf freien Fuß und darf auf eine mildere Strafe hoffen. Die Urteilsverkündung steht erst am 2. April 2025 an. Chavez drohen allerdings immer noch bis zu zehn Jahre Gefängnis.

Angeklagte kooperieren mit der Justiz

Außer Plasencia und Chavez wurden auch ein persönlicher Assistent sowie Bekannte des Schauspielers angeklagt. Auch sie kooperierten teilweise mit der Justiz. Einen regelrechten Drogenhandel betrieb nach Überzeugung der Staatsanwälte vor allem Jasveen Sangha. Sie plädierte auf nicht schuldig. Ihr Antrag auf Freilassung auf Kaution wurde abgelehnt. Sie wird von den Justizbehörden als eine „zentrale Figur“ in diesem Straffall betrachtet.

Ketamin ist ein Narkosemittel, das seit Jahren auch als Partydroge gilt, gerade in der Rave- und Technoszene. Eine niedrige Dosierung kann zu Halluzinationen führen, mit fatalen Folgen: Perry ertrank in seinem eigenen Whirpool, wie der Autopsiebericht des Los Angeles County Medical Examiner’s Office ergab. Der amerikanisch-kanadische Schauspieler wurde nur 54 Jahre alt.

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