Nach einem Gewaltverbrechen in Innichen (Südtirol) haben die Behörden vor einem bewaffneten und gewaltbereiten Mann gewarnt. Die Menschen sollten ihre Häuser und Wohnungen nicht verlassen, hieß es vom Zivilschutz der Region. Mittlerweile wurde die Warnung aufgehoben. „Der Polizeieinsatz wurde beendet und es besteht keine Gefahr mehr für die Bevölkerung von Innichen“, hieß es. 

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Der 50-Jährige hatte sich in einer Wohnung verschanzt, meldete unter anderem „Südtirol News“. Die italienische Polizei habe das Haus in Innichen (italienisch: San Candido) umstellt, auch Spezialeinheiten seien im Einsatz. In dem Haus hielt sich eine weitere Person auf, deren Schicksal zunächst noch offen war. Unklar war auch, ob der mutmaßliche Täter bei dem Einsatz verletzt oder getötet wurde.

Süditirol: Schüsse in Innichen – Täter soll Sohn eines ehemaligen Jagdaufsehers sein

Der Mann soll in der Nacht eine Frau und möglicherweise eine weitere Person erschossen haben, wie italienische Medien berichten. Dies wurde von der Polizei zunächst nicht bestätigt. Bei dem Täter soll es sich um den Sohn eines ehemaligen Jagdaufsehers handeln, der die Waffe seines Vaters an sich genommen hatte. Vermutet wird aktuell, dass das Verbrechen im familiären Umfeld verübt wurde, nähere Informationen lagen zunächst nicht vor.

Laut „La Repubblica“ soll sich der mutmaßliche Täter in der Nacht erschossen haben. Der Sender RAI hingegen berichtete, dass es in dem Haus am Sonntagvormittag erneut zu Schüssen gekommen sei.

bee