„Zwischen Recht und Gerechtigkeit“ heißt die neue Folge von Christina Heckes Erfolgsreihe „In Wahrheit“ (am 31. August um 20.15 Uhr im ZDF). Mit der hiesigen Justiz kennt sich die 45-Jährige auch abseits ihrer Rolle als Kriminalhauptkommissarin aus. Warum sie ihr Jura-Studium letztlich nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren konnte, wie sie im echten Leben schon mal mit Kriminellen fertig wurde und wie ein schlimmer Unfall ihr Leben prägte, verrät die Schauspielerin im Interview.

Juristisches Recht und gefühlte Gerechtigkeit müssen nicht immer deckungsgleich sein, wie die aktuelle Folge von „In Wahrheit“ zeigt. Inwieweit bewegt Sie diese Frage?

Christina Hecke: Sie quält mich eigentlich, seit ich denken kann. Nach dem Abitur habe ich Jura studiert und bin im Staatsexamen ausgestiegen, weil ich das Gefühl hatte, dass Gerechtigkeit mit dem, was per Regel und Gesetz als Recht vorgegeben wird, nicht unbedingt vereinbar ist.

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