• Schauspielerin Elisabeth Lanz wuchs in dem SOS-Kinderdorf auf, das ihr Vater leitete
  • Dort machte sie auch ihre ersten Erfahrungen in Sachen Liebe und Herzschmerz
  • Wer ihr zuerst das Herz brach, erzählt sie hier

Sie hat ein Herz für Tiere, aber natürlich nicht nur das: Elisabeth Lanz (52), die ab dem 18. März mit neuen Folgen ihrer ARD-Serie „Tierärztin Dr. Mertens“ zurück ins Fernsehen kommt, weiß auch, was Herzklopfen und Schmetterlinge im Bauch bedeuten. Für die Serie der FUNKE Tageszeitungen „Meine erste Liebe“ erinnert sich Lanz, die mit ihrem Ehemann und ihrer Tochter (18) vor den Toren Münchens lebt, jedoch mit gewissem Bauchweh an ihre ersten Erfahrungen in Sachen Beziehungen.

Neben Ihren schauspielerischen Aktivitäten sind Sie dabei, ein Kommunikationsnetzwerk für Jugendliche auf die Beine zu stellen. Eine Schlüsselerfahrung der Jugend ist ja die erste Liebe. Wie war die bei Ihnen?

Elisabeth Lanz: Ich hatte eine ganz spezielle Jugend, weil ich in einem SOS-Kinderdorf groß geworden bin, das mein Vater geleitet hat. Dadurch bin ich mit 100 Kindern im Alter von zwei bis 18 aufgewachsen, in deren Schicksale ich hineinschauen konnte und die für mich teilweise wie Geschwister waren. Durch diese Erfahrung habe ich mir das Thema Liebe und Beziehung stufenweise erschlossen, was für meine seelische Entwicklung sehr gesund war.