Saskia Vester hat in ihrer über 40-jährigen Karriere in einer gewaltigen Bandbreite von Serien und Reihen mitgewirkt, von „KDD – Kriminaldauerdienst“ bis „Das Kindermädchen“. Zu ihren zahlreichen Gastrollen kommt nun noch eine neue dazu. Am 19. Januar (um 20.15 Uhr in der ARD) ist die 64-Jährige in der Reihe „Käthe und ich“ zu sehen. Doch die Fantasie, mit der sie sich in diese Geschichten einfügte, hat auch Nachteile. Im Interview erklärt sie, welche Schreckensszenarien sie sich privat ausmalt, warum ihre Tochter sie Jahrzehnte altern ließ und warum sie sich trotz ihrer Ängste nicht vor Löwen fürchtet.

In „Käthe und ich“ spielen Sie eine knallhart-nüchterne Mitarbeiterin des Jugendamts. Solche Charakterzüge dürften Ihnen fremd sein.

Saskia Vester: Diese Frau ist sehr weit von mir entfernt. Allerdings gibt es schon kleine Parallelen. Ich lasse ungern alle Fünfe gerade sein. Vor allem beruflich bin ich eine Perfektionistin und kann schwer locker lassen.

Saskia Vester: „Ich habe eine lebhafte Fantasie“