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Nach einem dreimonatigen Aufnahme-Stopp will die Essener Tafel am Mittwochmorgen erstmals wieder neue Kundenkarten an Ausländer ausgeben. Die Hilfsorganisation hatte und dies mit einem angeblich zu hohen Ausländeranteil begründet. Der Aufnahme-Stopp hatte eine ausgelöst.

Mittlerweile hat die Tafel neue Regeln beschlossen. Danach soll die Nationalität der Kunden künftig auch bei Engpässen keine Rolle mehr spielen. In solchen Fällen will die Tafel alleinstehende Senioren ab 50 Jahren, Behinderte, Alleinerziehende und Familien mit minderjährigen Kindern bevorzugt aufnehmen.

Essener Tafel hilft etwa 6000 Menschen

In den zwölf Verteilstellen der Essener Tafel gehen die Lebensmittel jede Woche an knapp 1800 Berechtigte und erreichen damit nach Schätzungen der Tafel bis zu 6000 Menschen. Die Tafel beliefert darüber hinaus karitative Einrichtungen wie Mittagstische in sozialen Brennpunkten oder Anlaufstellen für Obdachlose. (dpa)