Ein tragischer Badeunfall hat sich am Sonntag bei Hildesheim ereignet. Ein 70 Jahre alter Mann ist ertrunken, weil er seinen geistig behinderten Sohn (39) aus dem Wasser retten wollte.

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Die beiden waren mit der Ehefrau des Verunglückten an einen Kiesteich in der Nähe von Hildesheim gefahren, um sich abzukühlen. Der Sohn sei zwischenzeitlich nicht mehr im Wasser zu sehen gewesen, was den Vater dazu animierte, hinterherzuschwimmen, berichtete die Polizei.

2018 starben 504 Menschen bei Badeunfällen

Der 39-Jährige sei kurz darauf aus dem Wasser gestiegen, der Vater allerdings sei bewegungslos im Teich getrieben.


Wiederbelebungsversuche konnten den Mann nicht retten, teilte die Polizei mit. Er starb am Unfallort im Dorf Rössing. Wie genau es zu dem Unglück kommen konnte, wird derzeit noch ermittelt.

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Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) warnt immer wieder vor den Gefahren beim Baden. 2018 waren mindestens 504 Menschen in Deutschland bei Badeunfällen ums Leben gekommen. , ansonsten kommt es immer wieder zu Vorfällen, weil Schwimmer sich selbst überschätzen oder aber die Gefahren von Gewässern zu gering bewerteten.

(ba/dpa)