Dieser Jagdausflug endete tödlich – allerdings für den Jäger: Im Kruger-Nationalpark im Nordosten Südafrikas ist ein Mann ums Leben gekommen, der Wildtiere schießen wollte. Seine Begleiter berichteten später, ein Elefant habe sie plötzlich angegriffen und den Wilderer totgetrampelt.

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Wie der „South African Police Service“ mitteilt, hätten die Männer angegeben, die Leiche ihres toten Komplizen zu einer Straße getragen zu haben, so dass Passanten ihn hätten finden können. Anschließend hätten sie sich aus dem Staub gemacht.

Wilderer getötet: Polizei findet menschlichen Schädel

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Sie informierten demnach die Familie des Toten, woraufhin Polizei und Park-Ranger eine Suchaktion starteten. Dabei entdeckten sie eine Hose und einen menschlichen Schädel. Medienberichten zufolge hat vermutlich ein Rudel Löwen zugeschlagen – und den Wilderer bis auf die Knochen verspeist. Dafür gebe es Anzeichen am Tatort.

Die Polizei nahm drei Männer im Alter zwischen 26 und 35 Jahren fest. Auch zwei Jagdgewehre und Munition wurde beschlagnahmt. Zu den genauen Umständen des Todes wird noch ermittelt.

Kruger-Nationalpark ist größtes Wildschutzgebiet Südafrikas

Laut dem südafrikanischen Nachrichtenportal „TimesLIVE“ kritisierte der leitende Parkwächter des Krüger-Nationalparks, Glenn Philipps, die Wilderer: „Den Kruger-Nationalpark illegal und zu Fuß zu betreten, ist alles andere als klug. Damit sind viele Gefahren verbunden und dieser Vorfall ist der Beweis dafür.“

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• Gerechte Strafe:

Der Kruger-Nationalpark ist das größte Wildschutzgebiet Südafrikas. In ihm leben 147 Säugetierarten, darunter auch die sogenannten „Big Five“, wie Großwildjäger Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard bezeichnen. Hinzu kommen hunderte Vogelarten, Reptilien, Fische und Amphibien.

Der Park ist benannt nach seinem Gründer, Südafrikas Präsidenten Paul Kruger, auf deutsch häufig falsch „Krüger“ geschrieben. (cho)