Wer ein Elektroauto besitzt, muss es auch laden. Nur steckt die entsprechende Infrastruktur in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Um das zu ändern, hat sich die Rewe-Gruppe mit den Energieversorgern EnBW und Shell zusammengeschlossen - zusammen wollen die Unternehmen eine Ladenetzwerk mit vielen Ladesäulen für E-Autos errichten.

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2000 Schnellladesäulen sollen bis Ende 2024 an 400 Rewe- und Pennymärkten, aber auch an weiteren Mietobjekten in Deutschland entstehen. Des weiteren sind 4000 weitere Ladepunkte geplant.

Rewe und Penny: Mehr als 6000 Ladesäulen geplant

So sollen mehr als 6000 Ladesäulen an Objekten entstehen, die dem Supermarkt-Riesen gehören. Für Kundinnen und Kunden zusätzlich interessant: Ein Drittel der geplanten Säulen soll als sogenannter Schnellladepunkt entstehen.

An diesen Schnellladepunkten können Kundinnen und Kunden ihr Auto besonders schnell "auftanken" - fünf Minuten an der Ladesäule reichen demnach für 100 Kilometer Fahrt. Eines der Ziele der Initiative: Viele Kundinnen und Kunden sollen ihr Auto nur noch dann laden, wenn sie ihr Auto eh zum einkaufen abstellen.

EnBW will auch ohne Rewe Ladesäulen für E-Autos aufstellen

Ab dem kommenden Jahr soll das neue Ladesäulennetz in Betrieb genommen werden. Laut EnBW solle die Netz-Kooperation mit Rewe deshalb noch in diesem Jahr vollständig durchgeplant werden.

Auch abgesehen von der Rewe-Kooperation will EnBW den Infrastrukturausbau vorantreiben und baut viele Ladesäulen für E-Autos. Aktuell nehme man pro Tag ungefähr einen Standort in Betrieb, erklärt das Unternehmen der dpa. Bis zum Jahr 2025 seien 2500 Ladepunkte in ganz Deutschland geplant. (mit dpa)