Auf Mallorca wird es ab sofort keine blutigen mehr geben. Das Parlament der Balearen verabschiedete am Montag ein Gesetz, wonach die Tiere während der Corrida von den Toreros weder verletzt noch getötet werden dürfen. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen überhaupt nicht mehr zuschauen, der Verkauf von Alkohol wird verboten und kein Stier muss länger als zehn Minuten in die Arena.

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Auch das berühmte Stiertreiben von Fornalutx, das seit 1882 alljährlich abgehalten wird, dürfe nicht mehr in seiner bisherigen Form durchgeführt werden, berichtete die spanische Nachrichtenagentur Europa Press.
Spanisches Gesetzt definiert Stierkampf als „immaterielles Kulturgut“
Demnach wurde es zur Auflage gemacht, dass der Stier nicht mehr an ein Seil gebunden durch die engen Gassen der Tramuntana-Gemeinde gehetzt wird, sondern auf einem Gelände frei laufen darf. Beim letzten Stierlauf von Fornalutx hatten bereits versucht, die Veranstaltung zu blockieren.




