Insgesamt sechs Menschen sollen der Bahn einen Schaden von 1,3 Millionen Euro durch widerrechtlich erlangte Tickets zugefügt haben. Das teilte die Bundespolizei am Donnerstag mit.

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Laut den Ermittlern soll die Gruppe insgesamt 25.000 Tickets „mittels widerrechtlich erlangter Kreditkartendaten“ über das Onlinesystem der Bahn gebucht haben. Im Anschluss hätten die mutmaßlichen Betrüger die Tickets im Anschluss über Anzeigenportale im Internet und Messengerdienste günstiger weiterverkauft. Neben den einfachen Tickets soll die Gruppe auch Zeitkarten und Abonnements verschiedener Verkehrsbetriebe angeboten haben.
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Den zwei Männern und vier Frauen zwischen 25 und 35 Jahren wird gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen, wie die Bundespolizei mitteilte. Zuvor hatten Beamte in Mettman, Stuttgart, Karlsruhe, Frankfurt
am Main, Göttingen und Berlin Wohnungen durchsucht. Dabei wurden unter anderem Unterlagen, Mobiltelefone und Computer beschlagnahmt.
(afp/jas)




