Eva Herzig ist seit 2018 in der ARD-Reihe "Steirerkrimi" in der Rolle der Spurensicherungs-Expertin Eva Menz zu sehen. In Zukunft gehört sie aber offenbar nicht mehr zum Cast: Die österreichische Schauspielerin soll laut "Bild am Sonntag" in den kommenden Folgen nicht mehr dabei sein. Als Grund für ihr unfreiwilliges Aus bei der Krimireihe führt Herzig die Weigerung an, sich gegen Corona impfen zu lassen.

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"Wenn ich mich nicht impfen lasse, kann ich keinen weiteren Steirerkrimi mehr drehen", schrieb Herzig in einem Facebook-Post. "Im Herbst beginnen neuerliche Dreharbeiten, ohne mich." Sie habe dies erwartet, sei aber gleichzeitig von der Nachricht getroffen worden, heißt es in dem Beitrag weiter.
Eva Herzig: Keine "Steirerkrimi"-Rolle ohne Corona-Impfung?
Ob das Ausscheiden der Schauspielerin tatsächlich in unmittelbarem Zusammenhang mit der Impfung steht, ist unklar. Allegro Film, die Produktionsfirma hinter dem "Steirerkrimi", war am Sonntag für unsere Redaktion zunächst nicht erreichbar.
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Gegenüber "Bild am Sonntag" hatte die Firma auf eine Sorgfaltspflicht gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verwiesen. "Bei einer Produktion wie den 'Steirerkrimis' befinden sich etwa 50 Personen ständig am Set, für die wir als Produktionsfirma die Verantwortung haben", sagte der Geschäftsführer von Allegro Film dem Blatt. Dazu zähle "ohne Zweifel", "dass alles zu vermeiden ist, was die Gesundheit von Mitarbeitern gefährden könnte". Dass Schauspielerinnen und Schauspieler entlassen werden, die sich nicht impfen lassen, wurde in der Stellungnahme allerdings nicht explizit genannt.
"Diese Impfung ist mir noch zu unerforscht. Ich habe zu viele Berichte gelesen über Impfschäden", begründete Herzig gegenüber der Zeitung ihre Entscheidung, auf die Spritze zu verzichten. Sie lasse sich nicht impfen - "egal, was mir angedroht wird". Gleichzeitig beklagte die Schauspielerin, dass sie dadurch als Rechte oder Corona-Leugnerin dargestellt werde: "Beides ist so heftig wie falsch."
(raer)
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