- Wilfried Dziallas ist tot
- Der Schauspieler vom "Großstadtrevier" starb nach einer Corona-Infektion
- Dabei war der 77-Jährige vollständig gegen das Coronavirus geimpft
Schauspieler Wilfried Dziallas ist tot. Der aus der ARD-Vorabendserie "Großstadtrevier" bekannte Darsteller erlag am vergangenen Samstag den Folgen einer Coronainfektion. Zuerst berichtete die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Dziallas' Agentin darüber. Er war demnach vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Der Schauspieler wurde 77 Jahre alt.
Corona: "Großstadtrevier"-Schauspieler war geimpft
Seine Agentin Regine Schmitz zeigte sich gegenüber der Zeitung erschüttert. "Er war doppelt geimpft. Sein Tod macht mich unglaublich betroffen."
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In der Serie "Großstadtrevier" spielte Dziallas von 2004 bis 2007 die Rolle des Revierleiters Bernd Voss. In Hamburg hatte er seine Theater-Karriere begonnen, die ihn später auch zu Film und Fernsehen führte. In vielen Fernsehproduktionen stand Dziallas vor der Kamera, unter anderem auch an der Seite von Evelyn Hamann in der beim Publikum sehr beliebten Krimi-Serie "Adelheid und ihre Mörder". Den Fernsehermittlern des "Großstadtreviers" gehörte er Mitte der 2000er Jahre in etwa 60 Folgen an. 2016 war er dort noch einmal als Gast zu sehen.
Obwohl sein Talent für die Bühne schon in der Schulzeit erkannt wurde, absolvierte Dziallas nach dem Gymnasium zunächst eine Lehre als Außenhandelskaufmann. Das anschließende Studium zum Volkswirt brach er aber zugunsten seiner eigentlichen Leidenschaft ab und wechselte zum Schauspiel.
Dziallas gründete Theaterproduktion
Nach dem Studium gründete er in seiner Heimatstadt Hamburg eine freie Theaterproduktion und kam 1986 schließlich zum Ohnsorg-Theater, dem er - als Regisseur und Schauspieler - jahrzehntelang treu blieb. Zudem machte sich Dziallas auch als Sprecher in Hörspielen einen Namen.

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"Wir verlieren einen wunderbaren Künstler, großartigen Kollegen und einen aufrechten, ehrlichen Freund, mit dem wir gerne 'noch viele Pferde gestohlen' hätten. Wir sind in Gedanken bei seiner Familie", so Ohnsorg-Intendant Michael Lang.


































